Auch wenn die jüngste Entdeckung von Vogelgrippe-Fällen in einem Stall in Graz-Umgebung vorübergehend die Schlagzeilen beherrschte – diese fast schon "schreiend" rote Tafel, die seit Kurzem mitten auf Kreuzung Ries/Ragnitzstraße angebracht wurde, überrascht dann doch einige Grazer Spaziergänger und Autolenker: "Geflügelpest Überwachungszone" ist hier in der Nähe des LKH zu lesen.

Es ist die behördliche Erinnerung an die Folgen, welche diese Entdeckung der Krankheit für den Bezirk Graz-Umgebung, aber auch für angrenzende Gemeinden hat: Wie berichtet, wurden sowohl Schutz- als auch Überwachungszonen eingerichtet. In beiden Fällen müssen "geflügelhaltende Betriebe" ihre Tiere vor einem Kontakt mit Wildvögeln schützen, zusätzlich ist auch der Transport von Geflügel zu anderen Betrieben oder zum Schlachthof nur nach amtstierärztlicher Kontrolle und behördlicher Genehmigung erlaubt.

Der markante Unterschied: In der Schutzzone werden alle
Betriebe von der Behörde überprüft, in der Überwachungszone
passiert das nur per Stichproben.

Und weil zu dieser Überwachungszone eben auch die Ragnitz in Graz gehört, steht auch hier seit Kurzem eine fast schon schreiend rote Tafel ...