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GastronomieEhemalige Grazer Szene-Wirtin insolvent

Kein Umsatz dank Corona - Gerlinde Gibiser muss für ihr Gasthaus im Burgenland Insolvenz anmelden. Mit "Gerlindes Gasthaus" schrieb sie in Graz Gastrogeschichte.

Null Prozent Umsätze wegen der Coronakrise - Lokal schlitterte in die Insolvenz
Null Prozent Umsätze wegen der Coronakrise - Lokal schlitterte in die Insolvenz © foto_tech - stock.adobe.com
 

Eine Meldung des Alpenländischen Kreditorenverbands lässt Grazer Szenetiger mittleren Alters aufhorchen. Gerlinde Gibiser muss für ihr Gasthaus und ihren Beherbergungsbetrieb im burgenländischen Heiligenkreuz im Lafnitztal Insolvenz anmelden.

Kommentare (11)

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crawler
7
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Von Wirtschaftsbetrieben

klingen solche Nachrichten natürlich immer spektakulärer. Vom Arbeitslosen dem aus Altersgründen gekündigt wurde oder von der Frau die 3 verschiedene (z.b. Reinigungs-) Jobs benötigt um durch die Runden zu kommen und jetzt auch keine Arbeit hat, klingt das nicht so spektakulär. Da ist es höchstens nur für die Statistik interessant.

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tigeranddragon
10
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Nichtgehende Gastrobetriebe

wie oben beschrieben, nutzen jetzt den CV um eventuelle Förderungen abzugreifen.

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fliegenpilz123
7
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Alles nur auf Schulden aufgebaut?

erschreckend wie nach so kurzer Zeitspanne so viele Betriebe bereits bankrott sind,das ist eine Zeiterscheinung denn früher hat man eine gewisse Durststrecke schon mal ausgehalten,den Gürtel enger geschnallt und dann wieder weitergearbeitet und den Verlust ausgeglichen.Man konnte eben nicht immer sofort um Staatshilfe schreien so wie heute

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agility
5
36
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ja eh

klar. Betriebe haben ja keine Rücklagen. Die müssten ja versteuert werden. Der brave Mitarbeiter trägt sein Schärflein zum Allgemeinwohl bei und versucht auch was zu sparen. Nur die Firma braucht das nicht, der Staat wird dann eh gerupft. Haben wir nicht einmal einen tollen Spruch gehört? Spare im Überfluss, dann hast du in der Not. Ich bin ein kleiner Angestellter, werde aber trotzdem in der jetzigen Situation nicht verhungern, hab ja was gespart. Wenn das Geld vom Staat aufgebraucht ist, hilft jammern auch nix mehr.

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zyni
1
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Respekt,

auch wenn Sie sich als „kleinen Angestellten“ bezeichnen, Sie haben Hausverstand.
Ich bin Unternehmer und habe 14 Mitarbeiter. Wir belassen einen grossen Teil der Gewinne im Unternehmen. In dieser Situation von Vorteil. Haben die Firma auf 2 Schichten aufgeteilt um Risiko zu teilen. Die Mitarbeiter arbeiten pro Schicht je 6 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Unsere Firma wird das ein paar Monate verkraften.

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hansi01
3
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Zum Nachdenken

Hätte dieses Gasthaus einen Betriebsurlaub von 2 Wochen überlebt?

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zyni
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60 Jahre aktive Unternehmerin,

und hält keine 2 Wochen aus....
Hoffe so schwache Unternehmer dürfen die Gesellschaft nicht weiter schädigen indem sie ihre offenen Rechnungen sozialisieren und am nächsten Tag weitermachen.

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Buero
3
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Leider

hat diese Pleite gar nichts mit Corona zu tun. Ein so schönes Gasthaus bzw. Restaurant leider an einem unmöglichen Ort. Und die Zeiten haben sich geändert, die Restgaurantgeher am Land sind dünn gesät.
Wann immer (natürlich oft zu Randzeiten oder Nachmittag, früher Abend) ich vorbeigefahren oder eingekehrt bin war gähnende Leere.
Nein, diese legendäre Gastgeberin und ihre Lokale in Graz (heute Stainzerbauer) und Heiligenkreuz hatten ihre beste Zeit in den 70iger, 80iger und Neunzigerjahren.
Trotzdem: Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut.

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ossbergerfranz
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Zutreffend!

Die Corona Krise wird leider von vielen maroden Firmen
als Ausrede genutzt werden,
hoffentlich wird das alles vom
Staat überprüft bevor es Geld gibt.
War selbst Unternehmer!
Wir haben uns keine Ponzen - Gehälter ausbezahlt u. nicht alles verurlaubt.

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frako
8
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Nach 2 Wochen fertig?

steht finanziell gut da, dieser Berieb

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Stratusin
7
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Keine 2 Wochen,

da hat Corona gut reingepasst. Die hätten auch keinen 14 tägigen Betriebsurlaub überstanden.

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