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Klimaproteste sind zu EndeRund 650 Demonstranten marschierten heute durch Graz

Drei Protestmärsche rund um Oper, Univiertel und Hauptbahnhof zogen heute gemeinsam durch Graz - als Zeichen gegen die Klimakrise.

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Auch durch die Herrengasse marschierte man © Manuel Hanschitz/Ballguide
 

Gleich drei Protestmärsche zogen heute Nachmittag als eine große Klimademo durch Graz. Um 15 Uhr hatten sich Demonstranten bei Oper, Uni und Hauptbahnhof versammelt. Treffpunkt der Demozüge war der Andreas-Hofer-Platz. Gegen 16.15 Uhr marschierte man von dort gemeinsam weiter zur Oper. Ein Demozug radelte dorthin durch die Conrad von Hötzendorfstraße, einer marschierte durch die Herrengasse - wobei die Straßenbahnen nur ein paar Minuten still standen -, einer kam vom Hauptbahnhof. Laut Polizei waren es zwischen 600 und 650 Demonstranten.

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Danke für Ihr Verständnis.

altbayer
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400 Demonstranten

Bei 25 Schüler pro Klasse sind das 16 Schulklassen.
Bei 4 Klassen pro Schulstufe ergibt das die Unterstufe eines Gymnasiums oder eine NMS.
Gab es für die heutige Klimademo keinen schulfreien Tag?

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isteinschoenerName
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Das war gar keine reine FFF-Aktion, sondern eine Gemeinsame Klimademo mit 3 unterschiedlichen Startpunkten

Die Liste der 25+ teilnehmenden Organisationen, hier bitte sehr:

● Alternativreferat ÖH Uni Graz
● Antisexistisches Glitzern
● Arbeitskreis Nachhaltigkeit
● Critical Mass Graz
● Crossroads Festival
● Extinction Rebellion Graz
● Fridays For Future Graz
● Gesellschaft für nachhaltige Entwicklung
● Graz Animal Save
● Greenpeace Gruppe Graz
● Grüne Akademie
● Health for Future Graz
● Heilandskirche Graz - Evangelische Pfarrgemeinde
● HTU Graz
● Katholische Stadtkirche Graz
● Klimavolksbegehren
● Moveit Graz - Mobilität und Verkehr in Transformation
● Nachhaltig in Graz
● Parents for future Graz
● Students For Future Graz
● Südwind
● System Change, not Climate Change
● Verein Sol
● VGT Austria + VGT Steiermark
● Welthaus Graz

@altbayer: Bitte das nächste Mal erst mal ordentlich informieren. Danke und schönen Advent!

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zardoz
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Echt witzig

wie viele seltsame Vereine es gibt. Aber es heißt ja die Österreicher sind ein Volk von Vereinsmeiern. Wenn ich die Transparente anschaue, habe ich das Gefühl, mache schämen sich der deutschen Sprache. Aber ich verstehe: mit englisch ist man modern, aufgeschlossen und cool, deutsch ist rückschrittlich und nicht aussagekräftig.
Aber schön, dass es ein paar gibt, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen, hoffentlich mit Hirn und nicht, weil es Fräulein Dünnberg vormacht.

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compositore
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25+ teilnehmenden Organisationen ...

... und ca 600+ Demo-Teilnehmer ist aber auch nicht berauschend viel :-)

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Mein Graz
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@altbayer

Du solltest zumindest lesen, wie die Demos heißen. Irgend was von Schulstreik gefunden?
Lass es mich wissen.

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checker43
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Richtig

gerechnet, nur Thema verfehlt, weil das heute keine Demos von Schülern (Schulstreik fürs Klima) waren. An schulfreien Tagen lässt sich die Schule auch schwer bestreiken.

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kritiker47
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Wissen Die

ob sie für was sind oder ob sie gegen was sind?

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isteinschoenerName
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Ist das jetzt wirklich eine ernst gemeinte Frage, oder mehr so ein verstecker, seltsamer Vorwurf gegen irgendetwas??

Zur Info:
Es waren 25 Organisationen an dieser Demonstration beteiligt, und wofür (oder wogegen) die sich jede von ihnen einsetzt lässt sich sehr leicht nachlesen, falls man es bisher noch nicht wissen sollte, und auch tatsächlich Interesse daran hat.

Siehe Facebook, siehe "Große Gemeinsame Klimademo in Graz".

Ist Ihre Frage damit ausreichend beantwortet?

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rochuskobler
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Schizophren

..ist das, was da ablauft. Genau diese Demonstranten sind dann gegen Wasserkraftwerke, Windräder und Hochspannungsleitungen,die im Kampf gegen den Klimawandel am dringendsten gebraucht werden. Womöglich haben sie für den nächsten Urlaub schon eine Kreuzschifffahrt oder einen Flug gebucht oder was ganz schlimm wäre, sie verbringen einen Winterurlaub auf Kunstschnee beschneiten Pisten und Anfahrt mit einem SUV. Alles Aktivitäten mit einem verheerenden CO2 Fußabdruck.

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X22
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Schizophren, könnte man es so benennen?

Ich kenne sie nicht, die Demonstranten, ich kriege anhand des Artikels nur das mit, für was sie sich stark machen.
Sie gehen da schon einen Schritt weiter, weiß zwar nicht woher sie ihre Infos haben und ihre möglichen Schlüsse daraus ziehen, aus dem Artikel sicher nicht.
Was meinen sie, kann man das mit Schizophren bezeichnen oder stehen andere Bewegsgründe dahinter

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checker43
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rochus

Sie haben vergessen zu sagen, dass Ihnen persönlich zu Gehör gekommen ist, dass sich jeder dieser Demonstranten am Abend an einem angezündeten Fass Schweröl im Garten wärmt.

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Mein Graz
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@rochuskobler

Was du hier frech behauptest kannst du sicherlich auch beweisen:
Also her mit Statistiken, Grafiken, Befragungen, Internetseiten usw.

*Kopf schüttel*

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isteinschoenerName
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Immer die Leute wie "Mein Graz", die auf diese nüchterne, langweiligen Fakten bestehen.

Dabei ist inhaltsloses Schimpfen und Hetzen, beruhend auf Halb- und Unwahrheiten doch viel lustiger und voll im Trend. ;-)

Und wer will schon diese Mitmenschen haben, die sich ganz offen für eine bessere Zukunft und Politik einsetzen, und dafür sogar noch auf die Straße gehen.

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sanantonio
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Die sollen aber wenigstens zu Fuss gehen.

Massen von Radfahrer blockieren jeglichen Verkehrsfluss und gefährden Fussgänger in den Städten. Die zunehmende Verwendung von E- bikes sorgt obendrein für erhöhten , wachsenden Energiebedarf.
Fahrräder ersetzen nicht Autofahrten sondern entlasten höchstens die Öffis (die so halbleer bis sogar leer mit zig-tonnenschwerem Gefährt die städtische Bausubstanz durch Vibrationen belasten).
Alle, die jetzt einspurig unterwegs sind, wären früher zu Fuss gegangen, was zum Vorteil von Verkehrsfluss für Öffis und Individualverkehr sowie Fussgängerzonen wäre.

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X22
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Hmmmm

Danke, jetzt weiß ich wenigstens warum ich mir ein E-Bike zu gelegt habe, ich dachte bisher ich mache es wegen der Parkplatzsuche, dem Stau in dem ich stand, als einen meiner persönlichen Beiträge zum Umweltschutz und dem Zeitgewinn bei mehreren Terminen und zum Schluss dachte ich mir auch noch, es tut vielleicht meiner Gesund gut.
Danke für die Erkenntnisse, und ich werde demnächst acht geben, keine Öffis am Fahrradweg zu behindern

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Mein Graz
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@sanantonio

Straßen gehören allen, auch "Massen von Radfahrern"! Diese "Massen" blockieren nicht den Verkehrsfluss, sondern helfen, die Massen der PKW zu verringern, denn viele (so wie ich) fahren mit dem Fahrrad Strecken, die man zu Fuß nicht bewältigen könnte (Stadtrand --> Innenstadt) und wozu die meisten vermutlich das Auto verwenden würden.
Konnte ich mal nicht mit dem Fahrrad fahren - wie etwa im Winter oder wenn ich mich nicht wohl fühlte - benutzte ich die Öffis.

Außerdem bin ich überzeugt, dass in Graz die Straßenbahnen die Bausubstanz kaum gefährden, denn nachdem sie z. B. in der Innenstadt wo historische Gebäude stehen schon Jahrzehnte lang fährt müssten da gefährdete Häuser doch längst eingestürzt sein...

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Reipsi
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Ich hab noch nie

gehört das Radfahrer Steuer zahlen , da wäre eine Nummertafel für Radfahrer vielleicht zu überlegen.

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Mein Graz
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@Reipsi

Ach, ich wusste nicht, dass ich als Radfahrer von Steuern befreit war. Da hätt ich mir aber viel sparen können!

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sanantonio
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Mit dem Rad wird gefahren, statt zu Fuß zu gehen

oder die Öffis zu verwenden. Es gibt kaum Radfahrer, die damit das Auto ersetzen.
Straßenbahnen gibt es seit Jahrzehnten, doch die Frequenz ist mittlerweile um etliches höher und die Garnituren sind um ein mehrfaches schwerer. Dies führt zu den Belastungen für Gebäude und Personen, wie es früher nicht der Fall war. Dies wird ja bestätigt von Bewohnern, die seit Generationen in bestimmten Häusern leben. Es gab ja schon diesbezügliche Gespräche mit den Zuständigen.
Im übrigen ist das Straßenbahnsystem in Graz einfach an der Grenze. Mehr geht da nicht, es wird zu zunehmenden Unterbrechungen kommen, weil mit jeder zusätzlichen Garnitur die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles einfach steigt. Und ein Ausfall bedeutet einen Stillstand des ganzen oder teilweisen Systems. Da helfen weitere Ausweichstrecken (zB Neutorgasse) nicht wirklich. Überfällig wäre die in Angriffnahme einer anderen Ebene des Personentransportes. Also Seilbahn oder vorrangig eine U-Bahn oder unterirdisch geführte Straßenbahn. Mehr Fahrräder erschweren den Verkehr ebenfalls. Die Straßenbahn- und Busfahrer können ein Lied davon singen.

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Mein Graz
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@sanantonio

"Mit dem Rad wird gefahren, statt zu Fuß zu gehen" - gibt es dazu irgend welche Studien oder Statistiken, die das belegen? Muss doch so sein, sonst könntest du das nicht mit solcher Sicherheit behaupten.

Allein in meiner Familie verzichten einige Mitglieder auf das Auto und benützen stattdessen das Fahrrad.
Da geht es um Strecken, die fürs zu Fuß gehen einfach zu lang sind, aber mit dem Fahrrad leicht zu bewältigen. Ich fuhr z.B. jahrelang 6,5 km (also täglich 13 km) mit dem Fahrrad zur Arbeit - statt mit dem Auto. Zu Fuß aus Zeitgründen unmöglich!

Ob es tatsächlich zu solchen Erschütterungen kommt dass Gebäude gefährdet sind kann ich nicht feststellen. Weder wohne ich in der Innenstadt noch bin ich Statiker. Es wäre nett, würdest du mir eine Quelle zukommen lassen, wo ich das nachlesen kann.

Dass das Straßenbahnsystem an der Grenze liegt, da hapert es doch in erster Linie an der Verkehrspolitik, die Nagl betreibt - und Kahr nicht betreiben darf. Z.B. Entlastungsstrecke für die Herrengasse über die "Kleine Neutorgasse" statt über den Grießplatz ist auf Nagls Mist gewachsen.

Radfahrer scheinen für dich eine "Plage" zu sein. Für mich sind sie gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, die dafür sorgen, dass die Umwelt nicht noch stärker belastet wird.

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sanantonio
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Mit dem Rad wird gefahren, statt zu Fuß zu gehen

oder die Öffis zu verwenden. Es gibt kaum Radfahrer, die damit das Auto ersetzen.
Straßenbahnen gibt es seit Jahrzehnten, doch die Frequenz ist mittlerweile um etliches höher und die Garnituren sind um ein mehrfaches schwerer. Dies führt zu den Belastungen für Gebäude und Personen, wie es früher nicht der Fall war. Dies wird ja bestätigt von Bewohnern, die seit Generationen in bestimmten Häusern leben. Es gab ja schon diesbezügliche Gespräche mit den Zuständigen.
Im übrigen ist das Straßenbahnsystem in Graz einfach an der Grenze. Mehr geht da nicht, es wird zu zunehmenden Unterbrechungen kommen, weil mit jeder zusätzlichen Garnitur die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalles einfach steigt. Und ein Ausfall bedeutet einen Stillstand des ganzen oder teilweisen Systems. Da helfen weitere Ausweichstrecken (zB Neutorgasse) nicht wirklich. Überfällig wäre die in Angriffnahme einer anderen Ebene des Personentransportes. Also Seilbahn oder vorrangig eine U-Bahn oder unterirdisch geführte Straßenbahn. Mehr Fahrräder erschweren den Verkehr ebenfalls. Die Straßenbahn- und Busfahrer können ein Lied davon singen.

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checker43
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"Mehr Fahrräder erschweren den Verkehr ebenfalls. Die Straßenbahn- und Busfahrer können ein Lied davon singen."

Welches Lied die wohl singen würden, wenn alle Radler aufs Auto umsteigen würden.

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jaenner61
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alter schwede

da musst ja schon studiert haben, um bei der richtigen demo mitzumachen 🤪
kann heutzutage nicht mal mehr das thema einer demo einfach sein? 🤔

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X22
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Naja, die 4. Klasse Volksschule solltens schon erreicht haben, dann würdens das auch ohne studiert zu haben verstehen

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isteinschoenerName
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Konnte man alles übers Internet erfahren:

Es gab 3 Startpunkte und einen gemeinsamer Abschluss.

1. Menschenrechte:
Startpunkt vor dem Hauptgebäude der KF-Uni

2. Tier- u. Naturschutz:
Startpunkt vor der Oper beim Opernring

3. Verkehrswende:
Startpunkt beim Hauptbahnhof (Fahrrad-Demo)

Die Idee find ich gut, und nein, man muss nicht studiert haben, um das zu durchschauen und auch mitzumachen.
Oder ist was schlecht daran? ;-)

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compositore
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Darum

kauf ich mein Weihnachtgeschenk gleich im Internet, wenn sich dann mein Packerl mit tausend anderen einen Container teilt, ist mein ökologischer Fußabdruck ganz klein ...

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