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Vor allem bei BrennpunktschulenUngelöste Probleme um die Deutschförderklasse

Ein Jahr Deutschförderklasse: Was hat es gebracht? War es nur eine Einsparungsmaßnahme? Wie geht es im Herbst weiter? Eine Bilanz.

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Was brachten die Deutschförderklassen? © APA/HANS KLAUS TECHT
 

"Das Niveau ist besorgniserregend“, sagt Hermann Zoller. Der Leiter des Pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion stellt dem Pflichtschulsystem ganz allgemein keine allzu gute Note aus. „Wenn Kinder in der achten Schulstufe nur schlecht lesen können, muss man etwas tun.“

Der ehemalige Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat etwas getan: Er hat vor einem Jahr in einem Schnellverfahren das System der Deutschförderklasse an den Schulen installiert. Die Grundidee: Schüler mit „ungenügenden“ Deutschkenntnissen sollen in einem eigenen Klassenverband Deutsch lernen. Wenn sie die Unterrichtssprache gut genug beherrschen, können sie in ihre Regelklasse zurück.

Kommentare (2)

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Cicero47
0
2
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was war bisher?

"Wenn wir nur Deutsch lernen mit den Kindern, wie sollen sie dann rechnen können?"
Bisher konnten sie weder das Eine noch das Andere

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Aleksandar
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1
Lesenswert?

So schlecht ist's nicht

Zoller stellt dem Pflichtschulsystem keine allzu gute Note aus. Dass es so weit kommt, war absehbar. Zoller ist begeistert mitgeschwommen.
Dass aber die Deutschförderklassen durchaus viel bewirken können, ist klar. Wichtig sind ... wären? ... gut ausgebildete Lehrer/innen.
Gibt's die aber heute noch? Sie sitzen zwar so lang wie noch nie an den von der Lehrerbildungsanstalt (sehr gut!) über die Pädagogischen Akademien zu "Pädagogischen Hochschulen" mutierten Lehrerfabriken, schreiben, reden g'scheit, evaluieren, arbeiten datenbasiert, sind alle kleine Wissenschaftler/innen und stehen dann da.

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