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Feuerwerk ohne KnallerGraz startet neue Silvester-Show um 150.000 Euro

Ohne Böller, dafür mit ganz viel Licht und Wasser. Das sind die Pläne für den Jahreswechsel 2018/19. Damit hat Graz wieder ein Silvester-Spektakel. Seit 2014 gab es kein Feuerwerk am Schloßberg mehr.

© iVents/Nadin
 

Dienstagvormittag stellte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) im Rathaus das neue Programm für die Silvesternacht vor. An seiner Seite: die Macher des "Aufsteiern"-Festivals, das erst im September 100.000 Gäste in die Innenstadt gelockt hat. Schon vorab hat man im Bürgermeisteramt eine "Show von internationalem Format" versprochen.

Bekannt ist, dass Nagl schon im Jänner die Ausschreibung einer großen Lichtshow für den Jahreswechsel 2018/19 angekündigt hat. Nun ist klar: Es geht um ein etwa sechs Meter breites und 22 Meter langes Wasserbecken, dass die Stadt vor dem Rathaus am Hauptplatz aufstellen wird. Aus diesem Wasserbecken spritzen feine Strahlen in den Himmel - diese Wasserstrahlen werden wiederum mit Laser bespielt. Das Wasser  wird so zur Leinwand. Und das bis zu 40 Meter in die Höhe - "das ist fast so hoch wie das Rathaus", so Nagl.

Geplant sind drei Shows zu rund 20 Minuten, die erste gegen 19 Uhr für Familien, die zweite gegen 22.30 Uhr als "Big Pictures"-Rückblick-Show mit den wichtigsten Bildern des Jahres. Kurz vor Mitternacht startet man mit dem Countdown für den Jahreswechsel mit der dritten und größten Show - das bunte Lichter-Spektakel wird mit Musik untermalt. Nach den Shows soll bis etwa 1.30 Uhr noch ein DJ aufspielen. "14.000 Gäste passen auf den leergeräumten Hauptplatz, rechnet man das Wasserbecken weg, haben noch immer einige Tausend Gäste vor Ort Platz", erklärt Tourismusverband-Chef Hubert Pferzinger.

Teurer als Schloßberg-Feuerwerk

Die Kosten für das Programm belaufen sich auf 150.000 Euro. Das ist mehr als vier Mal so viel wie das große Feuerwerk am Schloßberg gekostet hat. Von rund 35.000 Euro war damals die Rede. Für das neue Silvester-Spektakel kommen von der Stadt 20.000 Euro, vom Tourismusverband Graz 95.000 Euro "und beim Rest läuft derzeit die Sponsorensuche", meint Nagl. Der Aufbau der nötigen Maßnahmen beginnt am 28. Dezember, am 29. und 30. folgen erste Proben, wobei die Show noch nicht erkennbar sein wird. Die Silvestershow soll es die nächsten drei Jahreswechsel geben.

Die Stadt Graz hat ihr Silvesterprogramm in den letzten Jahren sukzessive zurückgefahren. Grund dafür war die enorme Feinstaubbelastung. Daher wurde das große Feuerwerk am Schloßberg 2014 erstmals abgesagt, stattdessen fand ein kleineres am Mursteg statt. Im Vorjahr war auch damit Schluss, weil es im Jahr davor zur Detonation eines Feuerwehrskörpers am Boden gekommen war und die Sicherheitsmaßnahmen daher enorm angestiegen seien.

Böllerverbot gilt in Graz

Am Böllerverbot will man in der Stadt festhalten: Die hohen Feinstaubwerte in den ersten Jännertagen sprechen dafür, betonte man zuletzt im Büro von Nagl. Im Pyrotechnikgesetz, dass die Böllerei eigentlich verbietet, ist jedoch ausdrücklich geregelt, dass der Bürgermeister das Verbot für seine Gemeinde aushebeln und Feuerwerke in bestimmten Zonen erlauben darf.

Kommentare (3)

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ellen64
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Wozu??

Schade um die Kohle

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avis1
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Immer nur jammern

Es gibt halt immer jemanden der meckern muss. Wozu? Weil es auch Leute gibt die so etwas mögen. Deshalb!

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ellen64
17
20
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@avis1

Was heißt hier jammern? Ist eine reine Feststellung und Einschätzung! Ob’s jemanden gefällt oder auch nicht! Dieses Geld könnte man sinnvoller einsetzen! ..... Infrastruktur, Soziales, Kulturelles, etc.

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