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Nach E-BussenGraz bekommt jetzt auch Wasserstoff-Busse

Grünes Licht für die bulgarischen Elektrobusse, die in der Praxis schon getestet wurden. Auf der neuen Linie 66 sollen in einem Jahr Busse mit Wasserstoffantrieb zum Einsatz kommen.

Die Linie 34 soll komplett elektrifiziert werden
Die Linie 34 soll komplett elektrifiziert werden © Holding Graz
 

In der Aufsichtsratssitzung der Holding Graz wurden vor dem Wochende auf Betreiben des Vorstandes die Weichen für die Zukunft gestellt - im Hinblick auf den Fuhrpark und auf emissionsfreie Fahrzeuge: Denn künftig sollen sowohl elektrifizierte als auch mit Wasserstoff betriebene Busse durch Graz fahren. In einem Fall sogar auf einer nagelneuen Linie.

Kommentare (15)
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merch
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Wasserstoff...

Wer ist denn so wahnsinnig....

Phoenix198
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Es

wäre wahnsinnig, nicht auf Wasserstoff zu setzen, denn das ist die Zukunft. Der E-Antrieb ist ökologisch eine Sackgasse, von der Ressourcenverschwendung her ist jeder Diesel vernünftiger.

scionescio
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Statt eine zweifache Infrastruktur aufzubauen, wäre es viel günstiger gleich komplett auf Wasserstoff umzustellen ...

... in Kalifornien, wo man die meiste Erfahrung mit der eMobilität hat, wurde das schon erkannt und man schwenkt deshalb weg von der technischen, ökologischen und auch ökonomischen Sackgasse Akku in Richtung Wasserstoff!

checker43
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Falsch scionesco

Kalifornien fördert die E-Mobilität deutlich stärker:

"At Governor Jerry Brown’s direction, the state is spending more than $2.5 billion in clean energy funds to accelerate sales of hydrogen and battery vehicles. That includes $900 million earmarked to complete 200 hydrogen stations and 250,000 charging stations by 2025."

scionescio
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@checker43:einfach noch einmal aufmerksam lesen ...

... dass der Elektromotor in vielen Bereichen alternativlos ist, sieht die Fachwelt mittlerweile geschlossen so.
Die offene Frage ist der Energiespeicher - und da scheiden sich die Geister sehr wohl und an den Akku als finales Konzept glauben wohl nur Leute, die schon in Ladestelleninfrastruktur kräftig investiert haben oder den Kopf tief in den Sand stecken!
Es gibt viele Gründe, warum aus physikalischer/technischer, ökologischer und auch ökonomischer Sicht sich der Akku ganz sicher nicht langfristig durchsetzen wird - auch wenn du das nicht wahrhaben willst;
Unterstelle mir aber bitte nicht, dass ich etwas Falsches verbreite: wo habe ich geschrieben, dass Kalifornien die eMobilität nicht fördert?
Ich habe nur behauptet, dass dort das Wasserstoffthema nun ernsthaft angegangen wird: mit 200 Wasserstofftankstellen kannst du im gleichen Zeitraum mehr Energie verteilen als mit 200.000 Ladepunkten (wirf den Taschenrechner an und setz Tankzeiten, Reichweiten und ausgelieferte Energie in Relation).

checker43
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Sie

schrieben oben, dass Kalifornien >wegschwenke< von E-Fahrzeugen. Was im kompletten Widerspruch zum Aufbau von 205.000 E-Ladestationen steht.

paulrandig
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checker43

Sorry, wenn ich mich einmische. Oben steht:
"...weg von der technischen, ökologischen und auch ökonomischen Sackgasse Akku..."
Kein Wort von E-Fahrzeugen. Die können nämlich ebenfalls mit Wasserstoff fahren (Brennstoffzelle statt Akku).

checker43
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Mit

"Sackgasse Akku" werden aber batterielektrische E-Fahrzeuge gemeint gewesen sein. Und mit 205.000 Ladestationen sieht es nicht so aus, als ob Kalifornien dies als Sackgasse "erkannt" hätte.

scionescio
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@checket43: Paul Randig hat mich richtig verstanden ...

... in Kalifornien werden Mittel, die für Ladestellen vorgesehen waren, in Richtung Wasserstoff umgeleitet.
Dass überhaupt noch in Ladestellen investiert wird, hängt hauptsächlich damit zusammen, dass man in Amerika den amerikanischen Pionier noch künstlich am Leben erhalten möchte - aber solange Fahrzeughersteller, EMP, CPO und letztendlich auch die Umwelt und der Kunde beim Thema Akku als Energiespeicher nur draufzahlen, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich bessere Energiespeicherungsalternativen durchsetzen werden ... die zweite Maus bekommt bekanntlich den Käse;-)

checker43
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Es

stehen 200 geplante Wasserstofftankstellen 205.000 geplanten E-Tankstellen gegenüber. Ein Tausendstel. Bezeichnen Sie das bitte nicht als Erkenntnis Kaliforniens, dass die Akkus keine Zukunft hätten oder als Schwenk hin zu Wasserstoff.

scionescio
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@checker43: ich habe es zwar schon begründet, aber offensichtlich liest du nur sehr oberflächlich- ich kopiere es dir aber gerne nochmals ...

„Ich habe nur behauptet, dass dort das Wasserstoffthema nun ernsthaft angegangen wird: mit 200 Wasserstofftankstellen kannst du im gleichen Zeitraum mehr Energie verteilen als mit 200.000 Ladepunkten (wirf den Taschenrechner an und setz Tankzeiten, Reichweiten und ausgelieferte Energie in Relation).“
Alles klar?

checker43
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Auch

diese Behauptung dürfte nicht der Realität entsprechen. Zahlenbeispiel: Nehmen wir an, eine H-Betankung für 1000 km Reichweite dauere zwei Minuten. Dann müsste die E-Ladung für dieselbe Reichweite 34 Stunden dauern, damit die 205.000 E-Ladestationen (darunter 234 Schnellladestationen) in derselben Zeit dieselbe Energie wie 200 H-Ladestationen verteilten. Und Sie vergessen die Energie, die beim Laden der E-Autos etwa über Nacht zu Hause verteilt wird. Eine H-Betankungsanlage daheim werden die wenigsten haben. Sie kommen auch mit dem Energieansatz zu keinem Argument, das "einen Schwenk" oder "eine Erkenntnis Kaliforniens contra Akkus" stützen könnte.

scionescio
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@checker43: ich weiß, dass Mildmädchen oft Rechnungen machen - richtig müssen sie deswegen noch lange nicht sein ...

Da die Betankung mit Wasserstoff gleich schnell funktioniert wie die konventionelle Betankung, weiß man mit Sicherheit, dass dieses Konzept trägt.
Wenn vor mir drei Autos tanken, muss ich 15Minuten warten oder ein paar Kilometer zur nächsten Tankstelle fahren und im Extremfall etwas Sprit aus dem Reservekanister nachfüllen.
An der e-Tankstelle ist der ganze Tag gelaufen, wenn ich mich anstellen muss, die nächste Tankstelle ist mit großer Wahrscheinlichkeit außerhalb meiner Reichweite und einfach nachfüllen geht prinzipbedingt nicht.
Wenn es jetzt hunderttausende Ladesäulen gebe, wäre die Wahrscheinlichkeit, nicht in diese Problematik zu laufen natürlich geringer - aber so ein Investment in die dafür notwendige Infrastruktur kann sich nie rechnen ... und wird deshalb auch nicht passieren!
Jeder Tankvorgang, der länger als 10 Minuten dauert und weniger als 500km Reichweite liefert, wird von der großen Mehrheit niemals akzeptiert werden - und das wird bei Akkus auch die nächsten 10 Jahre nicht der Fall sein.

Carlo62
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Die Brennstoffzelle...

...ist die einzige vernünftige Variante für einen vollkommen emissionsfreien Antrieb. Mein nächstes Auto wird diese Technologie beinhalten. Erzeugung des H2 mittels PV, und die Klimabilanz ist wirklich neutral!

checker43
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Wenn

Sie ein paar 1000 m2 Solarfläche haben und sich die Verflüssigungsanlage leisten können.