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MasernVolksanwalt will Impf-Muffel mit Steirer-Hilfe wecken

Die Zahl der Masern-Erkrankungen nimmt zu. Volksanwalt Kräuter hofft mit Hilfe des Landes Steiermark Impf-Anreize im Bund durchzusetzen. Und das war nur ein Thema der drei Volksanwälte auf Graz-Visite.

Volksanwälte in Graz
Volksanwälte in Graz © kk
 

Die Volksanwälte Günther Kräuter, Gertrude Brinek und Peter Fichtenbauer legten am Dienstag in Graz ihren jüngsten Bericht zur Steiermark vor. Von 727 Beschwerden von Steirern stellten sich nach Prüfung 87 als "Missstand der Verwaltung" heraus.

Aber "die steirische Verwaltung liegt im Bundesländervergleich sehr gut", relativierte Fichtenbauer. Lob gab es etwa für die Tarifanpassung (nach unten) bei mobilen Diensten in der Steiermark. Ebenso für die Entschädigung von Missbrauchsopfern.

Masern: Kräuter hofft auf Drexler

Noch keine Entwarnung gibt es bei der Durchimpfungsrate bei Masern, die auch in der Steiermark zu gering ist. Kräuter ("Die Neuerkrankungen sind dramatisch") hofft auf Unterstützung der Steiermark und ihrem Gesundheitslandesrat Christopher Drexler. Denn die in seinem Ressort entwickelten Rezepte seien vorbildlich.

Die Steirer sollen helfen, damit der Bund endlich Impf-Anreize schaffe. Kräuters Plan: Wird nicht geimpft, soll es zu Kürzungen bei der Familienbeihilfe kommen.

>> So gefährlich sind Masern <<

Personalnot

Weiteres Thema der Volksanwälte: die Personalnot.
Einmal in der Pflege und Psychiatrie. Da forderte man mehr Pflege- und ärztliches Personal, regelmäßige Supervisionen, räumliche Verbesserungen und ein Ende der Fixierungen. Andernfalls sind Fälle wie in der Alterspsychiatrie kaum zu verhindern.

Doch auch in den Justizanstalten fehlt es an Mitarbeitern. 160 Stellen sind (österreichweit) frei. Brinek warnte, derzeit würde zwar nicht die Zahl der Übergriffe, aber die der gefährlichen Situationen steigen. Zum Dauerclinch in der JA Jakomini (Gewerkschaft vs. Leitung) meinte sie diplomatisch, die Leitung würde sich sehr bemühen.

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