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Graz

Der Fahrplan für das Grazer Murkraftwerk

Der Grazer Gemeinderat gab grünes Licht, jetzt soll es Schlag auf Schlag gehen. Zehn Fragen zum Bau der Staustufe in Graz.

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Das geplante Grazer Kraftwerk ist baulich mit dem bereits existierenden in Gössendorf zu vergleichen (Bild)
Das geplante Grazer Kraftwerk ist baulich mit dem bereits existierenden in Gössendorf zu vergleichen (Bild) © KLZ/Kanizaj
 

1. Sind mit dem Gemeinderatsbeschluss alle Formalitäten für den Bau erledigt?

Kommentare (26)

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leonie_20
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Versteh ich nicht...

Ich verstehe die ganzen Schwarzseher nicht. Immer dagegen sein, aber keine realistischen Alternativen bieten.

Das Kraftwerk könnte eine echte Aufwertung für die Stadt werden. Und als großes Plus wird grüne Energie produziert.

Ich denke an Gössendorf. Dort war es im Sommer es wirklich nett. Ich war oft mit dem Hund dort und habe es genossen.

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Think_simple
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Verstehe ich nicht...

Das Problem ist nicht das Kraftwerk per se, sondern zum einen die Notwendigkeit, zum anderen die Folgen für die Stadt.
Wäre Energie so dringend benötigt, hätte man Mellach, welches vor ein paar Jahren noch also so toll und so grün gepriesen wurde, nicht einmotten müssen - auch das sind Strandet Costs, die man besser nutzen könnte.
Und ja, 1/3 des Baumbestands in der Stadt zu roden sehe ich problematisch, mit oder ohne Ersatzpflanzungen - die Ersatzbäume benötigen ja Jahrzehnte, um die selbe Größe und Effizienz zu erlangen. Zudem bilden die Uferlandschaften einen alternativlosen Grünkorridor, der auch zum Austausch der Tierarten untereinander (Genpool) benötigt wird. Ein Kraftwerk auf der "grünen Wiese" verursacht solche Probleme nicht.
Ad. Stadtbild: es ist wohl Geschmacksache, ob man lieber einen wild rauschenden Fluss zum Wellensurfen oder doch einen stillen Stausee zum Ruderbootfahren in der Stadt haben will - ein massiver und nachhaltiger Eingriff ins Ortsbild ist es jedenfalls.

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jahcity
0
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Kannst du

deine Behauptungen auch belegen? Was heißt immer dagegen sein?? In der Steiermark wurden in den letzten 10 Jahren ca. 150 Wasserkraftwerke gebaut. Bürgerinnen und Bürger haben sich gegen 3-4 KW gewährt. 97 % wurden nicht beeinsprucht.....
10.000 Bäume würde bei einer Rodung das Stadtklima dramatisch verschlechtern - Viel mehr Nebeltag (super für den Tourismus oder? und auch die Hitzetage) Für die Bäume wird es vor Ort keinen adäquaten Ersatz geben!
Und Gössendorf "lol" da versteht man sein eigens Wort nicht mehr seit der Stausee existiert - wegen der extrem lauten A2....
Du bist nun wirklich einen Schande für diese Forum....

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Pelide
2
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Eine Hundewiese für 200 Mio. Euro?

Gehts noch? Was hindert sie derzeit daran, entlang der Mur mit dem Hund gassi zu gehen?

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leonie_20
4
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Da kann man nur den Kopf schütteln...

Und schon wieder ein Angriff und keine Alternativ-Vorschläge.

Das bestätigt nur den ersten Satz meines Postings. Traurig!

Bitte alles lesen und nicht einen Teil hinauspicken und eine negative Stimmung verbreiten.

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Pelide
1
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@ leonie_20

Die frei fließende Mur bringt frische Luft in das Grazer Becken. Meine Alternative wäre kein Murkraftwerk. Die Folgen einer Stauung der Mur sind für das Stadtklima nicht absehbar.

Wenn es den Verantwortlichen tatsächlich um die Energieversorgung ginge, kann man 50 Mio. Euro in einen Windpark investieren, um die gleiche Menge Strom zu erzeugen.

Mit einem Bruchteil der so eingesparten 150 Mio. Euro kann man zum Beispiel die gesamte Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umstellen und so dauerhaft den Stromverbrauch halbieren.

Die Stadt Graz kann die 84 Mio. Euro zum Beispiel in eine nachhaltigere Zukunft investieren: den Anschluss an die Fernwärmeversorgung und Energiesparmaßnahmen fördern, den öffentlichen Verkehr ausbauen oder die Schulen modernisieren und generalsanieren ...

Ich finde es eine Schande, wie verantwortungslos ÖVP/ SPÖ/ FPÖ unser Steuergeld verschwenden.

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ottilie80
8
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Stromverbrauch steigt

Wenn man sich die Prognose unseres Stromverbrauchs der nächsten 20 Jahre anschaut, wird jeder schnell erkennen, dass ein Grundgedanke Richtung Energieeffizienz nicht gegeben ist. Im Gegenteil jedes Jahr steigert sich der Gesamtenergiebedarf. Schließlich möchte keiner auf die neuesten technischen Errungenschaften verzichten; den Komfort, welchen wir damit genießen, haben und auch den Spaß daran nicht missen.

Tja, also bitte her mit Strom. Aber bitte nicht vor meiner Haustüre...
Irgendwie beißt sich da die Katze in den eigenen Schwanz.

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jahcity
1
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Re: Stromverbrauch steigt

Warum lügen sie!! Der Stromverbrauch ist in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen u auch die E-Control hat eindeutig festgestellt: Google "E-Control: Keine neuen Kraftwerke" Warum verbreiten sie solche Lügen?

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ottilie80
1
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Es liegt mir fern zu lügen...

>> Der Stromverbrauch steigt in Zukunft sowohl in absoluten Zahlen als auch als Anteil am gesamten Endenergieverbrauch: Die Bedeutung von Strom als Energieträger nimmt zu. Insgesamt wird 2050 in Österreich je nach Szenario um 15–20 % mehr Strom verbraucht werden als 2010. In den Sektoren Verkehr und Produzierender Bereich wird ein Anstieg des Stromverbrauchs erwartet, im Dienstleistungssektor sowie in den privaten Haushalten ist der Stromverbrauch leicht rückläufig. <<

www . energyagency . at /fileadmin/dam/pdf/publikationen/berichteBroschueren/Visionen2050_Executive_Summary . pdf

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ottilie80
1
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Dein zitierter Artikel...

so, jetzt habe ich mir noch mal deinen zitierten Artikel durchgelesen. Hast du ihn eigentlich auch ganz durchgelesen??

>> Eine bessere Möglichkeit, die Stromversorgung künftig sicherzustellen, wäre die Forcierung des grenzüberschreitenden Austausches von Strom, meint Boltz. <<

Ähm... Tauschen wir doch grenzüberschreitend ein bisschen Atomstorm aus. :D Fein, dass du das unterstützt. ;)

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jahcity
0
1
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Jedes Wasserkraftwerk

produziert kalorischen Strom und Atomstrom... Warum??? In der kalten Jahreszeit stellt ein WKW nur 10- 15 % der Nennleistung zu Verfügung u in dieser Zeit wird der meiste Strom benötigt... Jedes neue u auch alte WKW benötig also Atomstrom od. kalorische Energie... deine Lügen sind nicht auszuhalten....... Österreich müsste mind. 5 x alle Flüsse zubetonieren um 100 % Strom aus WKW zu produzieren.....

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ottilie80
1
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...

Also weißt, langsam nervst du mich ein wenig mit deinen Lügenanschuldigungen. Wenn du nicht mehr weiter weißt, beschuldigst du deinen Diskussionspartner einfach...
Welche alternative - und vor allem erneuerbare - Energieversorgung stellst du dir denn vor? Ich glaube, du bist dir schon auch darüber bewusst, dass Österreich nun mal aufgrund seines Wasserreichtums ein hohes Potential an Wasserkraft hat. Welche Schritte bist du bereit zu setzen, um die Energiewende zu unterstützen und somit auch den Import von Atomstrom bzw. vor allem aber die Weiterentwicklung von Atomstrom in anderen Ländern zu verhindern?
Oder gehörst du zu jenen Menschen, die völlig auf den heutigen technologischen Komfort verzichten? Du beteiligst dich nicht an unserem heutigen Energieverbrauch?

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murrider
1
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Wahnsinn Wasserkraft

Wahnsinn Wasserkraft
Der Wahnsinn Wasserkraft trifft den Zeitgeist der kurrupten Menschheit. Projekte die Artenreichtum zerstören. Flüsse die das Herz der Ökologie und Natur bilden werden zu Schlammspeicher degradiert. Eine Rechnung die alle Zahlen dürfen damit sich wenige bereichern...

Renaturieren anstatt die Natur zu massakrieren!

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Efried
3
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Chance vertan

Graz vergibt gerade die Chance ein innovatives Kraftwerk zu errichten, das weniger in den Stadtraum eingreift. Wenn das Stauziel verringert würde, würde sich der Kanalbau erübrigen und die Wirtschaftlichkeit in Summe verbessern. Hier verzerren die Subventionen die Entscheidung..
Verschlafen haben die Grünen aber das Kraftwerk Gössendorf, wo die Möglichkeit bestanden hätte links des Damms einen Auwald hin bis zur Straße wiederzubeleben.
Das Kraftwerk Graz dürfte nicht ohne Beseitigung des Entwässerungsrinne in Gössendorf gebaut werden!

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paulrandig
4
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Viel Spaß!

Die Prognose seriöser Experten, die wiederholt darauf hingewiesen haben, dass diese Staustufe Gift für das Grazer Stadtklima ist, ist anscheinend so gezielt überhört worden, dass ich mich nicht erinnern kann sie jemals irgendwo diskutiert gehört zu haben.
Trotzdem wiederhole ich hier noch einmal:
Die Anzahl der Nebeltage wird steigen. Die Zahl der Feinstaubtage und im Sommer die Nachttemperatur im Stadtgebiet ebenfalls.
Aber nein, das ist dann wahlweise der Klimawandel, die bösen Autofahrer und/oder der Hausbrand oder ähnliches.
Die Kosten diesen Phänomenen zu begegnen werden auch sicher nie im entferntesten der Staustufe Puntigam zugerechnet, sondern den Bürgern anderwertig abgezapft.

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Pelide
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Konkurenzlos teures Kraftwerksprojekt

Der Windpark der Bundesforste erzeugt mit 14 Windrädern ungefähr die gleiche Menge Energie wie das Bürgermeister(kraft)werk.
Puntigam kostet mindestens 200 Millionen Euro, der Windpark Pretul kostet 49 Millionen Euro.

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Pelide
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Strom aus PUNTIGAM IST VIERMAL SO TEUER als Strom aus Windenergie

... um es plakativer auszudrücken.

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nasowasaberauch
4
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Windkraft ist ja schön und gut...

Aber wie wollen wir den Strom speichern?

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wellenreiter
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@nasowasaberauch: und wie speichern Sie den Strom..

..aus der Wasserkraft?
Der fällt nämlich bei der Grazer Staustufe auch im Winter am wenigsten an, weil kaum Wasser im Fluss ist.

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wellenreiter
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@nasowasaberauch: und wie speichern Sie den Strom..

..aus der Wasserkraft?
Der fällt nämlich bei der Grazer Staustufe auch im Winter am wenigsten an, weil kaum Wasser im Fluss ist.

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Think_simple
0
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Speichern

Wie bitte? Wie soll der Strom aus Windkraft gespeichert werden? Auf die selbe Art, wie der Strom aus einem Laufkraftwerk (sprich Flusskraftwerk) gespeichert wird - gar nicht bzw. in Schwachlast-Zeiten indem man Pumpspeicherkraftwerke auffüllt.

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argus13
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Schuldenkaiser

Nagl/Rüsch wollen zu den 1,3 Mrd € noch etwas drauflegen- ist ja nicht ihr Geld, sondern wir zahlen dafür - jahrelang! Hoffentlich kommen bald Wahlen, dann können sie abgondeln!

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psycho56
1
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Hallo Argus.

Bei dem Kraftwerksprojekt waren nicht nur die SPÖ und die ÖVP die treibenden Kräfte, sondern vor allem die Freizeitlichen.
Die Grünen, die KPÖ und der "Pirat" im Grazer Gemeinderat stimmten gegen den Speicherkanal.
Bei den Grünen ist es eigenartig, da die Wienenergie (bei der ein Grüner im Aufsichtsrat sitzt), sich an dem Projekt beteiligt...

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jahcity
7
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Die Energie Steiermark

muss von den € 200 Mill. nur 37,5 % aufbringen. Einfach unglaublich wie wir Steuerzahler hier gerupft wird. Und der Kanal ist laut UVP Pflicht für das Stauwerk. Die Stadt würde keinen Kanal bauen wenn die Staustufe abgeblasen wird..... 10 Punkte fehlen noch: "Was für Machenschaften stecken hinter diesen Projekt"!

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StockBoss
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Die Energie Steiermark gehört zu über 75% dem Land Steiermark

ist also auch der Steuerzahler, Graz Energie gehören Stadt Graz und Energie Graz also dem Steuerzahler, genau so wie der Wien Energie der Stadt Wien und ebenso dem Steuerzahler gehört. Es profitiert also der Steuerzahler durch Steuern.

Die Stadt Graz müsste sowieso das Kanal Netz erneuern, diese Kosten hätten sie auch ohne Kraftwerk, wer zieht da eigentlich wen über den Tisch jahcity?

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jahcity
0
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Re: Die Energie Steiermark gehört zu über 75% dem Land Steiermark

Warum lügen sie? Laut UVP kann das KW nicht ohne Speicherkanal gebaut werden. Das Kanalnetz hat mit den Speicherkanal absolut nix zu tun.

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