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Kleine Zeitung Salon

Henryk M. Broder: Europa ohne Weichspüler

"Die letzten Tage Europas" - so heißt der neue Bestseller von Henryk M. Broder. Am Mittwoch war der Großpolemiker aus Berlin im Kleine-Salon zu Gast.

© Foto: Gernot Eder
 

GRAZ. "Die letzten Tage Europas" - so heißt der neue Bestseller von Henryk M. Broder. Am Mittwochabend stellte der Feuergeist und Großpolemiker aus Berlin das Opus in der Buchhandlung Moser in Graz vor und diskutierte mit Kleine Zeitung -Chefredakteur Hubert Patterer und Außenpolitikchef Stefan Winkler über Für und Wider der EU. Diese löse keine Probleme, sie sei mit ihrer Einebnung des guten alten Europa der Freiheit und Vielfalt

eines, lautet Broders kritischer Befund. Auf den Vorwurf, Europaskeptiker zu sein, konterte er mit seiner eigenen Biografie: "Ich bin in Polen geboren, mein Vater kommt aus Russland, meine Mutter aus Krakau. Ich habe in Österreich, Deutschland, Israel, Holland, Island und Amerika gelebt und spreche fünf Sprachen. Und dann kommt der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz, daher, der von Würselen nach Brüssel umgezogen ist und sagt, ich sei Europakritiker. Das nehme ich übel."

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