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Ehemaliger EAV-Keyboarder Andy Töfferl gestorben

Er war ein musikalisches Multitalent und langjähriges Mitglied der steirischen Kulttruppe EAV: Der gebürtige Kärntner Andy Töfferl verstarb am Samstag im Grazer LKH an den Folgen eines Herzinfarktes.

© Kleine Zeitung/Marija Kanizaj
 

Es gibt Menschen, bei denen man sich mit der Anrede Herr . . . irgendwie schwertut. Herr Töfferl zum Beispiel. Nein, das ging nicht. Er war sein Lebzeit lang "der Andy". Oder, weil sein Nachname so possierlich klingt, fallweise "der Töfferl".

Vielleicht liegt das daran, dass wir uns Menschen, die froh machen, irgendwie näher fühlen. Dass wir uns im Unterhaltensein mit dem Unterhalter verwandt zu sein wünschen. Und Andy war ein Entertainer, ein Unterhalter von hohen Graden. Mundfertig, stimmgewaltig, hoch musikalisch und fast chronisch fröhlich.

Nachdem er sich jahrelang in eher privatem Umfeld erproben konnte, schlug Andy im Sommer 1990 die große Stunde: Mario Botazzi hatte die damals im Höhenrausch befindliche Kapelle EAV überraschend verlassen. Frontmann Klaus Eberhartinger, der Andy aus dem Fitnessstudio kannte, schleppte ihn zum Probespiel. Alsbald waren sich die Verunsicherer sicher, ihren neuen Piano-Mann gefunden zu haben.

Elf Jahre tourte Andy mit der coolen Combo. 2001 wurde er mit seinen diversen Solo-Programmen so erfolgreich, dass er sich ganz auf seine Karriere konzentrierte. Ob Seminar, Hochzeit oder Geburtstagsfeier, Andy Töfferl war als Musikant und Humorist gefragt wie kaum ein anderer.

"Er war der geborene Comedian, der die Menschen unglaublich mitreißen konnte", sagte uns Klaus Eberhartinger. Ganz sicher haben die Engel schon eine ordentliche Gaudi mit nunmehr ihrem Andy.

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