Es war die meistdiskutierte Baustelle in Graz in jüngster Zeit. Tatsächlich sei der öffentliche Druck während des Großprojekts „Neutorlinie“ enorm gewesen, gestand Klaus Masetti. „Kritik gehört dazu, aber sie war teils sehr emotional“, so der Mitarbeiter der Grazer Stadtbaudirektion, der oft erklären musste, warum man drei Jahre lang für den Bau einer bloß 1,2 Kilometer langen Tramstrecke braucht. Doch selbst nach Hinweisen darauf, dass nicht nur frische Schienen verlegt, sondern zudem alle Infrastrukturleitungen erneuert und dem Verkehr zuliebe laufend Provisorien errichtet wurden, ebbt so mancher Unmut nicht ab..