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Laut VeranstalterNach Todesfall bei Rallye: "Haben alle Sicherheitsvorschriften eingehalten"

Bei Oldtimer-Rallye im Gesäuse ist Albert Bellschan von Mildenburg (Hipp) tödlich verunglückt. Seine Beifahrerin wurde nach Graz geflogen, am Sonntag gab das LKH Entwarnung. Die Frau ist schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Austrian Rallye Legends
Der Wagen des Ehepaares © Rallye/Illmer
 

Nach dem tödlichen Unfall bei der "Austrian Rallye Legends" im Raum Admont betont der Veranstalter, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten worden seien: "Dieses Rennen ist von den Vorschriften her gleich wie zum Beispiel ein Meisterschaftsrennen, mit dem Unterschied, dass es hier keine Zeitnehmung gibt", erklärt Pressesprecher Michael Noir Trawniczek. Der  tödlich verunglückte Albert Bellschan von Mildenburg, bekannt vom Babynahrungshersteller Hipp, sei ein besonnener Fahrer gewesen. Die Unglücksstelle rund 300 Meter nach dem Start der Sonderprüfung Weng sei aber als "heikel" bekannt. Die Ursache für den Unfall ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Der langjährige Vertriebsgeschäftsleiters Albert Bellschan von Mildenburg (64) nahm regelmäßig an Rallyes teil, zuletzt mit seinem Renault Alpine A110 (Baujahr 1972).

Mit im Unfallauto saß seine Ehefrau (53), die vom Rettungshubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades nach Graz geflogen wurde. Wie man an der LKH-Uniklinik Graz am Sonntag bestätigte, sei die Patientin schwer verletzt, nicht aber in Lebensgefahr.  

Der Unfall

Am Samstag um 15.53 Uhr hieß es: In Admont kam es "auf der gesperrten Gemeindestraße zwischen der Lauferbauerbrücke und dem Buchauer Sattel zu einem Unfall, wobei der Lenker tödliche Verletzungen und die Beifahrerin Verletzungen unbestimmten Grades erlitt", teilte die Polizei mit. Am Abend bestätigte der Veranstalter die Hintergründe.

 

Der Wagen sei von der Straße abgekommen und dann gegen einen Baum gekracht. Arzt und Sanitäter waren schnell vor Ort und versuchten den Lenker wiederzubeleben: Aber der 64-Jährige, er hat in Tirol gelebt, erlag neben der Strecke seinen schweren Kopfverletzungen.

Die Beifahrerin, seine Gattin (53), wurde nach der Erstversorgung mit dem C14 Rettungshubschrauber ins Spital nach Graz geflogen. Die Veranstaltung wurde abgebrochen.

Buben angefahren

Die Flugretter waren am Samstag schon einmal bei den "Legends": Ein Bub (6) wurde angefahren. So ist ein Fahrzeug am Kurs in St. Gallen schräg in den Zuschauerbereich gerutscht – gegen den Buben, der in die Wiese geschleudert wurde.

Er wurde mit leichten Verletzungen vom Hubschrauber nach Linz in die Kinderklinik geflogen. "Er hatte 1000 Schutzengel", so ein Helfer am Abend.

Rettungskräfte meldeten auch einen dritten Vorfall am letzten Tag der Legenden-Rallye: Ein Auto hatte sich überschlagen.

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altbayer
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2. tödlicher Unfall

Ist das nicht der 2.tödliche Unfall innerhalb der letzten Jahre bei dieser "Gaudi Rallye".
Vielleicht sollten die Sicherheitsbestimmungen für solche "Schmähvetanstaltungen" überdacht werden.

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