Das erste Heimspiel der Saison hätte ein freudiges Ereignis für den FC Tauplitz werden sollen. Doch ein tragisches Ereignis überschattet nun den Saisonauftakt. Denn Nachwuchstormann Manuel Hagauer wird nicht mehr mit auf dem Platz stehen.

Der 19-jährige Steirer kehrte vor wenigen Tagen nicht mehr von einer Wanderung zurück, seit Donnerstag herrscht traurige Gewissheit: Der Fußballer wurde tot aufgefunden. Die Todesumstände sind derzeit noch unklar und die Trauer beim FC Tauplitz ist groß.

Talentierter Spieler

„Manuel war ein Kumpeltyp, wie man ihn sich in jedem Verein wünscht“, sagt Gerd Berger, Obmann des FC Tauplitz, bei dem der talentierte Nachwuchsfußballer seit seinem 15. Lebensjahr trainierte. Seine Fußballkarriere begann Hagauer beim SV Stainach-Grimming. Nach einem Wechsel zum FC Tauplitz stand er dort bereits mit 15 Jahren in der Kampfmannschaft im Tor. Auch dessen ganze Familie sei fest im Verein verankert gewesen.

Nicht nur im Verein sei der 19-Jährige stets zielstrebig gewesen, sondern habe auch konkrete Pläne für seine Zukunft gehabt. Dieses Frühjahr wollte er seinen Lebensmittelpunkt nach Norwegen verlegen, worin ihn sein Verein bestärkt habe.

Alleine wandern gegangen

Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Vor wenigen Tagen war der junge Steirer in seiner Heimat alleine auf eine Wanderung gegangen und mehrere Tage abgängig gewesen. Einige Teamkollegen aus dem Verein, die auch bei der Bergrettung aktiv sind, hatten sich auch auf die Suche nach dem Tormann gemacht. Der Schock im gesamten Verein sitzt dementsprechend tief.

„Manuel war extrem talentiert und sehr beliebt. Es ist sehr schwer zu beschreiben, wie wir uns gerade alle fühlen“, sagt Berger hörbar emotional. Das anstehende erste Heimspiel der Saison wolle man in Gedenken und zu Ehren des verstorbenen Teammitglieds begehen. „Auch wenn der freudige Auftakt nun in ein trauriges Ereignis umgeschlagen ist“, so der Obmann.