Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Teure BehandlungTodkrankes Kind: Schwere Vorwürfe gegen Kages

Entsetzen bei Familie Polic nach Gespräch mit der Kages, in der es um die teure Behandlung ihres schwerkranken Sohnes Georg ging.

Georg Polic, hier mit Mama Claudia, muss auf Behandlung warten © Michael Krobath
 

Claudia Polic ist fassungslos. „Uns wurde vermittelt, wir sollten unseren Sohn Georg sterben lassen“, fasst sie ein Treffen mit der Kages am Montag zusammen. Dabei hatte die Familie schon große Hoffnung geschöpft. Viel Spendengeld ist hereingekommen, seit öffentlich wurde, dass Georg (12) eine spezielle und teure Behandlung für seine Krankheit namens „Spinale Muskelatrophie“ braucht. Das Medikament Spinraza könnte Georg das Leben retten, sind die Familie und ihre Anwältin Karin Prutsch überzeugt. Doch eine Spritze kostet 77.000 Euro, insgesamt braucht es sieben Spritzen. Die Kages übernimmt diese Kosten nicht.

Kommentare (12)
Kommentieren
RMK
5
1
Lesenswert?

Spinale Muskelatrophie

Bei dem vererbten Gendefekt sterben Nervenzellen ab - das lässt sich durch keine noch so teure Therapie vermeiden oder rückgängig machen.
Man sollte das Kind sterben lassen - nur so kann weiteres Siechtum vermieden werden. Die "Spritzenkur" würde nur den Leidensprozess verlängern.

Stratusin
0
8
Lesenswert?

Kontonummer?

Warum der Bericht hier ohne Kontonummer? Wer den Jungen helfen will soll das können, die anderen dürfen schweigen. Nicht das der Mutter auch noch unsinnige Kommentare zu Ohren kommen, das ist das Letzte was man in dieser Situation brauchen kann.

Buero
2
12
Lesenswert?

Abgesehen von der

medizinischen Beurteilung, die ich auch nicht treffen kann, ist es fraglich, wie das Kind dieses Gezerre - und hier geht es um sein Leben - miterlebt. Tun die Eltern dem Kind wirklich einen Gefallen, mit einer für ihre massiven medialen Auftritte bekannten Rechtsanwältin den Fall durch den Boulevard und alle Gazetten zu schleifen? Wie erlebt das Kind diese Diskussion und diese Zeitungsmeldungen. Könnte man die verbleibende Zeit für das Kind besser nützen?
Auch diese Frage vermag ich nicht zu beurteilen.
Die Anwältin und die Mediziner ziehen weiter. Es bleibt das Kind und seine Eltern. Schwer zu sagen, was richtig ist.

Stratusin
0
12
Lesenswert?

Versteh die Frau

Ich kann nur sagen, auch ich würde alles tun um meinen Sohn zu helfen. Egal was es mich kostet oder andere meinen. Aufgeben wäre für mich auch keine Option. Mit dem Wissen nicht alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben würde ich nicht leben müssen.

8Y23WAKYCHC4M75D
1
12
Lesenswert?

Populistische Forenteilnehmer

Ich würde mich nicht trauen den konkreten Fall zu beurteilen, da:
1.) ich keine entsprechende Ausbildung besitze
2.) keine Informationen über die Krankheitsgeschichte vorliegen

Diese Punkte sollten alle beherzigen, welche hier hinausposaunen, wie unmenschlich vorgegangen wird, was für ein schönes Leben mit der finanziellen Unterstützung möglich wäre (übertrieben dargestellt) uswusf.

Natürlich waren die Worte der Gegenpartei sehr, sehr unglücklich gewählt, doch leider muß die medizinische Behandlung oftmals versagen, und dies läßt sich mit keinem Geld der Welt verändern. Ich meine hier ausdrücklich nicht den konkreten Fall, da ich schon in der Einleitung bemerkt habe, daß mir dies nicht möglich ist.

Feja
4
16
Lesenswert?

Und wenn es auch so ist

Die Familie hat das Geld und möchte, dass ihr Sohn behandelt wird.
Auch wenn es bloß "lebensverlängernd" ist, bleibt es mMn dennoch den Eltern überlassen.
Auch bei 90jährigen werden auf kosten der Kages neue Kniegelenke eingesetzt und andere teure Behandlungen durchegeführt.
Ist das dann auch Sinnlos?
Wie zynisch ist das denn! Einfach nur zum schömen für die Kages!

calcit
3
10
Lesenswert?

Nun, ohne Bezug auf den aktuellen Fall...

...welche Behandlungen durchgeführt und/oder Medikamente verabreicht werden können so glaub ich, das hat schon auch der Arzt oder die Ärztin mitzuentscheiden - die müssen das ja auch verantworten. Und ich kenne genug Fälle wo aus medizinischen Gründen 90jährigen keine neue Kniegelenke oder Hüftprothesen eingesetzt werden weil's nicht mehr vertretbar ist...

Stratusin
0
5
Lesenswert?

Verantworten ist ein großes Wort

Wie sieht die Verantwortung aus? Sterbende Menschen sollen Ärzte nicht persönlich berühren. Ansonsten können Sie diesen Job nicht lange ausüben. Finanziell werden sie auch nicht belangt werden können. Also betrifft es nur die Eltern, die mit der Entscheidung leben sollen, bis ans Lebensende das Wichtigste im Leben verloren zu haben.

Lire70
9
3
Lesenswert?

Trauriges Schicksal

aber die gewünschten € 539.000 sind sowieso nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Die Kosten die noch auf die Familie zukommen sind um das 100.000fache höher als diese Summe.

R00AMWUR9CEPEP1M
9
11
Lesenswert?

Die GKK soll liebe einmal die Schulden der Unternehmen

mit sofortiger Wirkung fällig stellen!!! ist ja nur 1 Milliarde.
Da gehen sich dann etliche Spritzen für den armen Georg aus. Dort wird gespart - und bei den Unternehmen werden ewig lang alle Augen zugedrückt...

minerva
1
6
Lesenswert?

möcht bloß wissen...

welcher ... da rot drückt!

blubl
3
2
Lesenswert?

Kages - noch GKK

Hier gehts es nicht um die GKK, da die Kosten vom Land Steiermark (Kages -Landesgesundheitsfond) getragen werden würden.