Es war nicht viel mehr als eine Randnotiz zum Wiederhochfahren des Schulbetriebs, doch seit dem Wochenende gehen die Wogen deshalb hoch. Wie berichtet, hatte Bildungsminister Heinz Faßmann unter anderem angekündigt, dass die von vielen Schulen autonom als freie Tage eingeplanten Fenstertage im Mai und Juni (nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam) diesmal überall als normale Schultage gestaltet werden müssen. Chef-Lehrergewerkschafter Paul Kimberger reagierte scharf, sprach von einer „Frechheit“ und warf dem Minister „Gesetzesbruch“ vor. So drohe die Motivation der Lehrer zu kippen.