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In Berlin vergebenGrazer und Wiener mit Informatik-Dissertationspreis ausgezeichnet

Zwei Österreicher sind am Mittwoch mit dem Dissertationspreis der Informatik-Gesellschaften in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgezeichnet worden.

Daniel Gruss von der TU Graz und Ämin Baumeler von der Universität Wien © Gesellschaft für Informatik
 

Daniel Gruss von der TU Graz und Ämin Baumeler von der Universität Wien erhielten die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bei der Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für Informatik (GI) in Berlin.

Der Preis wird von der GI, der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatikgesellschaft (SI) vergeben. Damit werden hervorragende Arbeiten ausgezeichnet, die einen Fortschritt für die Informatik oder andere Disziplinen bedeuten und die Wechselwirkungen zwischen Informatik und Gesellschaft untersuchen, heißt es in einer Aussendung der GI.

 

Gruss habe eine ingenieurwissenschaftliche Arbeit im Bereich der Mikroarchitekturangriffe verfasst, die hohe praktische Relevanz auf dem Gebiet der Sicherheit moderner Computersysteme habe, erklärte OCG-Generalsekretär Ronald Bieber.

Der gebürtige Kölner Gruss ist übrigens einer jener vier Grazer Forscher, die im Jänner diesen Jahres zwei Computer-Sicherheitslecks entdeckten, die buchstäblich alle PCs, Smartphones und Server betrafen. Die Gruppe wurde von der New York Times bis zu Fachmagazinen als Entdecker gefeiert (mehr dazu hier).

Der Präsident der GI, Hannes Federrath, würdigte das "höchste Niveau" von Baumelers theoretischer Arbeit im Spannungsfeld zwischen Physik und Informatik, in der er sich etwa mit quantenmechanischen und relativistischen Effekten und mit Fragen der Berechenbarkeit in selbstreferenzierenden Modellen beschäftigt.

(APA, Red)

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