Die Zahl ist schwindelerregend hoch. Auf bereits 900 Megawatt ist die Gesamtleistung jener geplanten Sonnenstrom-Anlagen angewachsen, die alleine in der Oststeiermark zur Einspeisung in die Stromnetze angemeldet sind. Zum Vergleich: Das entspricht der Leistung von rund 50 Grazer Murkraftwerken oder etwa 180.000 durchschnittlichen Fotovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern. Das Problem: Viele der Antragsteller können vorerst nicht wie geplant zum Zug kommen, und das nicht nur im Osten des Landes. Der Ausbau der Netze und Transformatoren hält mit dem Ansturm auf die Solarenergie nicht Schritt.
Die Folge ist wachsender Unmut unter jenen, die eine Fotovoltaikanlage samt Netzeinspeisung planen und vom Stromnetzbetreiber die Haltekelle gezeigt bekommen. Eine zusätzliche Einspeisung über den bestehenden Anschlusspunkt sei derzeit nicht verkraftbar, heißt es sinngemäß in den abschlägigen Schreiben.