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Bis zu 80 ProzentImpfbereitschaft unter dem Pflegepersonal in Heimen steigt

In den Heimen der Stadt Graz haben sich rund 80 Prozent der Mitarbeiter impfen lassen, auch anderswo geht die Skepsis zurück. Noch gibt es aber keine Erleichterungen für geimpftes Pflegepersonal.

Pflegeheim
Impfung in einem privat geführten Feldbacher Pflegeheim © Senecura
 

Bis nächste Woche sollten die Impfungen in den 223 steirischen Alten- und Pflegeheimen abgeschlossen sein. Während rund 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner bereits eine Vollimmunisierung aufweisen, hinkt die Quote unter dem Pflegepersonal noch hinterher. Das ist auch die Folge einer hohen Skepsis gegenüber der Corona-Schutzimpfung zu Beginn der Kampagne, die nun aber im Sinken ist.

Kommentare (4)
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hfg
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Wieder einmal

Werden junge gesunde Menschen den gefährdeten Alten und Kranken vorgezogen.
Wenn bitte soll das Pflegepersonal anstecken, wenn die Heiminsassen ohnehin fast alle geimpft sind?
Die nicht geimpften alten und kranken Menschen sterben aber ohne Impfung bei Ansteckung. Irgendwann muss man das auch in der Steiermark verstehen.

DearReaders
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Zynischer Kommentar

Sie meinen also, man sollte alle Mitarbeiter in den Pflegeheimen von der Impfung fernhalten? Nach alldem, was sie im letzten Jahr geleistet haben?
Stimmt, sie können eh niemanden anstecken. Außer sich selbst, ihre Familien und noch nicht geimpfte Pflegeheimbewohner.

hfg
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Zynisch und unverantwortlich

ist es wenn man höchstgefährdete Krebskranke und sehr alte Menschen nicht impfen kann weil eben Pflege- Verwaltungs- und sonstiges Personal und die Angehörigen zuerst geimpft werden. Das ist ein Phänomen in der Steiermark.

hfg
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Nein nicht fernhalten

aber durch die Impfung des knappen Impfstoffs an gefährdete kranke und alte Menschen werden Todesfälle und Krankenhausaufenthalte vermieden. Wenn die Pflegeheiminsassen, Alten und Kranken geschützt sind, dann dann hat man die höchste Effizienz durch die Impfung erreicht. Der Rest sollte dann nach System und Plan geimpft werden. In Österreich wurden aber leider nur 1/3 der Impfungen an die höchstgefährdeten Personen verimpft. Der Rest an gesunden jungen und privilegierten Personen.