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Laut AmpelkommissionContact Tracing nur mehr bei vier Prozent der steirischen Fälle erfolgreich

Die Steiermark hat laut Daten der Ampelkommission den geringsten Erfolg beim Contact Tracing. Das Land dementiert vehement - und vermutet eine Datenpanne.

Beim Contact Tracing hilft in der Steiermark auch das Bundesheer mit – über den Erfolg liefern Bund und Land unterschiedliche Zahlen © Pajman
 

Sämtliche Corona-Daten weisen der Steiermark derzeit kein gutes Zeugnis aus: So zählt man die höchste Todesrate unter den Bundesländern und auch die Infektionszahlen bewegten sich zuletzt tageweise österreichweit im Spitzenfeld: Am Freitag lag man mit 312 neuen Fällen nur hinter Wien und Niederösterreich. Zudem wurde erst dieser Tage bekannt, dass die grüne Mark zum Impfstart im Dezember nur 40 von 975 Impfdosen verwendet hat.

Kommentare (11)
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tannenbaum
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Wie

soll ein Contact Tracing funktionieren, wenn der Infizierte zum Beispiel am Semering Schifahren war oder in Graz an der Rechtsextremendemo teilgenommen hat?

3770000
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In der Steiermark im Dezember 40 (VIERZIG!!!) Impfungen.

Und die hat man wohl für Politiker-Fotos gebraucht. Für Gesundheitslandesrätin Boger-Strauß sollte dies ein Rücktrittsgrund sein. Unfassbar.

bitteichweisswas
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.

Herrrmann und Juli machen das schon!
Backhendl und Freibier für alle!

joulrich
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Datenchaos überall

Wie sind Entscheidungen möglich, wenn die Zahlen falsch bzw. nicht vergleichbar sind? Zum einen die von der Steiermark gemeldeten Zahlen und die von Wien glaubt man in der Steiermark nicht ...

Warum interessiert das vom Bundesministerium von Gesundheit offensichtlich niemand, dass man keine validen und vergleichbaren Zahlen für neun Bundesländer in Österreich zusammen bekommt. Die fehlenden konkreten Vorgaben und kontrolle von Zahlen ist scheinbar überall ein Problem, man braucht sich nur an die Auslastung der Intensivbetten in den Bundesländern zurück erinnern, jedes Bundesland meldet andere Zahlen.
Dass offensichtlich im Gesundheitsministerium vor wenigen Tagen niemand eine Auskunft geben konnte, wieviel Personen in Österreich aktuell schon geimpft waren und die Medien selbst die Bundesländer direkt fragen mussten, während man in anderen Ländern wie Italien in Echtzeit die Impfzahlen online zur Verfügung stellt, ist eh eine Farce.

Fehler passieren, aber mittlerweile muss man sich die Frage stellen, wo gibt es überhaupt im Bereich des Gesundheitsministeriums Vorgaben für die Bundesländer zur Meldung von Zahlen, die dann auch kontrolliert und validiert werden.
Das wäre doch das um und auf, da alle Entscheidung darauf beruhen.

gberghofer
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Man nimmt weitere Verbreitung wissend in Kauf

um Freunden und Bekannten eventuell nicht zu schaden.

Bobby_01
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Ja

da stimmt einiges nicht. Die Bh voitsberg gibt 50 aktiv infizierte in der kleinen Zeitung an, auf der Homepage des Landes sind für voitsberg 95 angeführt.
Verstehe nicht was da so schwierig ist.

Saufnix
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Glaubhaft?

Aus eigener Erfahrung hat das Contact Tracing im Nov nicht funktioniert. Die Tracer waren überfordert bzw. wurde wahrscheinlich spät gemeldet bzw. abgefragt. 4% scheint etwas zu dürftig. Das würde bedeuten, daß eigentlich gar nix passiert. 30% halte ich aufgrund meiner Erfahrung bzw. Rückmeldungen aus dem Bekanntenkreis auch für Überzogen. Notfalls kann man immer noch die Schuld bei der Verarbeitung von Nullen und Einsern suchen...

Claudia1965
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Lockdown

Wer wied in Lockdown Zeiten zugeben mit wem er unterwegs war ?. Ist wie eine Selbstanzeige!!

hansi01
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Und was sagt unsere Gesundheitsladesrätin?

Oder plant sie gar schon ihren Rücktritt?

DergeerderteSteirer
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Das liegt meines Erachtens jedoch auch an der Ehrlichkeit von gewissen Leuten, ................

das die Politik da hinten nach schwanzelt liegt ja in der Steiermark auch auf der Hand, das lässt sich j an den Kommentaren und Meinungen gewisser verantwortlichen "Volksvertreter" ganz leicht nachvollziehen !

ehofer
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Manches ist auch unlogisch...

bei uns hat der junge Mann beim Contact Tracing nur nach Familienmitgliedern gefragt und da hat er dann ganz genau nach unseren Wohnverhältnissen gefragt. Da unser mittlerer Sohn "nur" die Küche mit uns teilt, hat er beschlossen, dass er keine Kontaktperson ist.
Meine Bedenken wurden ignoriert. Unser Sohn war dann selbst so schlau und blieb freiwillig daheim. In den letzten 48h vor den Symptomen hatte ich keine Kontakte, die Tage davor sehr wenige, kurze mit FFP2, diese Personen habe ich alle angerufen.
Als dann Ehemann und 2 Söhne mit Symptomen getestet wurden, war mein Mann positiv - der mittlere Sohn negativ und wurde wieder nicht als Kontaktperson bescheidet.