Mittwochvormittag hielt noch der letzte Verteidiger sein Plädoyer, danach zogen sich die Geschworenen zur Beratung zurück. Am späten Nachmittag fielen im Grazer Staatsverweigerer-Prozess die Urteile. Die "Präsidentin" des "Staatenbund Österreich" ist auch in der zweiten Auflage des Verfahrens für schuldig der versuchten Bestimmung zum Hochverrat befunden worden, ebenso erneut wegen der Gründung einer staatsfeindlichen Verbindung. Sie wurde nicht rechtskräftig zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Staatsverweigerer-Prozess
Zwölf Jahre Haft für "Staatenbund-Präsidentin"
Das Urteil im Prozess gegen 13 verbleibende Angeklagte aus der Führungsriege des "Staatenbundes Österreich" fiel heute. Es geht um staatsfeindliche Verbindung und Bestimmung zum Hochverrat. Die "Präsidentin" wurde der Bestimmung zum Hochverrat schuldig gesprochen. Für sie setzte es zwölf Jahre Haft, auch der 73-jährige Ex-Gendarm wurde für schuldig befunden. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.
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