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Unruhe in der VS RaabaLehrer werfen Direktorin Mobbing vor

Die Pädagogin wird trotz schwerer Vorwürfe wohl erneut Schulleiterin. In Raaba gibt es Protest von Lehrern und Gemeindevertretern.

 

Sie soll Lehrern verboten haben, miteinander zu sprechen, sie angeschrien und beschimpft haben, bis sie weinten, und Kollegen im Krankenstand telefonisch terrorisiert haben: Es sind schwere Vorwürfe, die viele Lehrer der Volksschule Raaba gegen ihre ehemalige und wohl auch wieder künftige Direktorin erheben. Die Schulleiterin selbst will keinen Kommentar zu den Vorwürfen abgeben. Sie leitete die Volksschule von 2011 bis 2018. Dann wurde sie auf den Direktorenposten einer anderen Schule versetzt: „Die Erleichterung war bei uns sehr groß. Die Jahre davor waren teils Psychoterror“, sagt eine Lehrperson der VS Raaba im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.

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Da sind mit großer Sicherheit die obligaten "Popscherlschiebereien" und die "Bussi Bussi Aktionen" an der Tagesordnung, ........

weil von "nix kommt nix"!
An dem ganzen Geschehen und der Kritik wie am Wiederstand ist mit 100%iger Sicherheit sehr viel wahres dran!!

dado
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Charakter

Die Geschichte dauert schon Jahre!! Es wurde demonstriert gegen sie.
Eine Lehrer Rochade folgte ,die seinesgleichen sucht.
Personal das Angst hat die Schule zu besuchen.
Fast keiner will sie! ( Ich darf nicht schreiben keiner' , weil ich es nicht beweisen kann)
Vor ihr und die letzte Zeit hat es wunderbar funktioniert.
Warum will sie unbedingt dort Direktorin sein wo sie abgelehnt wird wo man Angst vor ihr hat ??
Warum darf sie!!

EventHorizon
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Lehrer Rochade

die ihresgleichen sucht.

die Rochade, fem.

Aleksandar
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Na sag einmal

Wo bitte gibt es das heute noch, dass irgendjemand Angst vor der Schulleitung hat???
So etwas Lächerliches habe ich schon lange nicht mehr gehört.

goje
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dann sag ich mal so...

frag lehrer und lehrerinnen an den verschiedenen schulen und du wirst erkennen, dass dein kommentar entbehrlich ist.

Aleksandar
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Weltfremd

Hallo, wir leben im 21. Jahrhundert - schon vergessen?
Aber vielleicht ist "goje" ein*e Lehrer*in ... mit gewissen Vorstellungen von Schule, die ein*e verantwortungsbewusste*r Schulleiter*in nicht akzeptieren kann.

MS80
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VS Raaba..

Oho!
Der Ausdruck„Phalanx“ wurde hervorgeholt, wohl auch, um die akademische Zugehörigkeit zu unterstreichen...
Wie heißt es so treffend:
„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!“

Ragnar Lodbrok
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Es geht schon lange nicht mehr um unsere Kinder...

es geht um Posten, Postenschacher und unkündbare Lehrer und Direktoren.

Pelikan22
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"Unkündbar" stimmt nicht!

Selbstverständlich ist jeder Lehrer oder Leiter kündbar. Allerdings muss er sich eines Dienstvergehens schuldig machen und in einem Disziplinarverfahren schuldig gesprochen werden. Wenn nicht, gilt natürlich die Unschuldsvermutung und was hier aufgeführt wird, ist nicht nur eine bodenlose Frechheit, weil es keine Anklage oder gar Verurteilung gibt. Das ist in Wahrheit eine Ehrenbeleidigung mit der versucht wird "Schmutzwäsche" zu waschen! Und was die Bestellung als Schulleiter betrifft, so gibt es gesetzlich vorgeschrieben ein "Hearing" dem sich alle Bewerber stellen müssen. Damit ist ihr Märchen von Einflussnahme der Parteien Geschichte. Richtig: Das war einmal! Heute bewirbt sich in den meisten Fällen niemand mehr um einen solchen Posten. Die Dotation ist mehr als "schäbig"!

Patriot
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@Pelikan22: 1. Der parteipolitische Einfluss

bei der Leiterbestellung ist nach wie vor existent!
2. Die Leiterzulage ist tatsächlich ein Witz, weshalb sich
3. auch deshalb immer weniger um eine Schulleiterstelle bewerben.
Einer der Hauptgründe sind aber das abgehoben Agieren der Verterter/innen der Bildungsdirektion!

Elli123
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Hearing....

und trotzdem wissen alle vorher, wer DirektorIn wird. Wer glaubt, dass es keinen politischen Einfluss mehr gibt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Aleksandar
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Klar,

wenn sich zwei Leute bewerben, ist die Wahrscheinlichkeit, zu wissen, wer es wird, 50%. Und gibt es nur einen Kandidaten, gar 100 %. IoI

zweigerl
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Direktorinnen? Helden!

Ich (kein Schulleiter) mache die Beobachtung, dass für eine Direktorin in diesen Corona-Zeiten es absolut keinen einzigen freien Ferientag gibt. Interventionen, Anfragen, Mails ohne Ende (hptsl. von superklugen Eltern von hypergenialen Kindern mit Ängsten und Wünschen im Stundentakt) - so macht Homeoffice richtig Spaß und schürt die Freude aufs bald schon nahende und kaum vorausplanbare Schuljahr. Von dieser Direktorinnen-Eloge nehme ich die in ihrer Gebäudeburg verschanzten "Bildungsdirektorinnen" aus, denen laufend neue "Instruktionen" einfallen, die dann wieder die Schuldirektionen abzuarbeiten haben.

voit60
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So eine Direktorin

gehört sofort zu entlassen! Der Schaden so einer Paedagogin ist einfach zu groß.

Pelikan22
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Lern z'erst "Rechtschreiben" voitl!

Meintest wahrscheinlich, den Schaden "den sie anrichtet", der ist zu groß! Na sag schon, was hat sie angerichtet? Warum "gehört" sie sofort "zu" entlassen? Die hat sich nur getraut, die Wahrheit zu sagen!

Hildegard11
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Ich glaube nicht,......

....dass Lehrer UND Eltern sich grundlos auf eine Leitungskraft " einschießen", wenn GAR NIX dran ist. Zur Deeskalation ist ja wohl auch die Dir. zuerst verpflichtet.

Patriot
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Bei dieser Bildungsdirektion braucht man sich über nichts, aber schon gar nichts zu wundern!

.

Elli123
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Warum?

Was meinen Sie mit "dieser Bildungsdirektion"?

Patriot
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@Elli123:

Mit "dieser" meine ich die steirische.
An "Wichtigkeit" nicht zu überbieten, tatsächlich inkompetent bis zum Geht-nicht-mehr!

Pelikan22
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Wenn Sie der Meinung sind, dass die Politik bei der Leiterbestellung das "Sagen" hat, dann haben Sie vielleicht in Einzelfällen recht!

Dort wo's knüppeldick praktiziert wird, das sind die Bildungsdirektionen. Da entscheiden nur die Parteien mit dem Wissen, dass die dort agierenden Personen nicht nur null Ahnung haben, sondern auch vollkommen unqualifiziert sind. Dasselbe gilt für die Bezirksschulinspektoren. In den meisten Fällen hochgediente Funktionäre proporzmässig besetzt, auf Versorgungsposten ohne echte Kompetenz. Deshalb haben sie auch einen neuen Amtstitel: Schulqualitätsmanager . Mit Recht: Denn die Schulqualität ist seit Jahren unterm Hund!

Elli123
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Danke!

Ich kenne mich zu wenig aus. Wahrscheinlich sind Sie Insider. Mir ist nicht bekannt, weshalb sich die steirische Bildungsdirektion wichtiger nehmen soll, als andere und worin diese Wichtigkeit besteht. "Wichtigkeit" klingt ja durchaus positiv. Ich hoffe man nimmt sich nicht wichtiger, als es der Gesetzgeber eingeräumt hat. Ich weiß auch nicht, wie sich die Inkompetenz äußert. Weil man nicht in der Lage ist, weinende Lehrer/innen zu beruhigen? Ich gestehe aber, die Situation in der VS Raaba nicht zu kennen. Schade jedenfalls, dass sich das Image der Schulbehörde trotz Umbenennung von Landesschulrat in Bildungsdirektion nicht gebessert zu haben scheint:-)

Patriot
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@Elli123: Wichtig im Bezug auf Schule sind Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern!

In keinster Weise aber die Tintenburg Bildungsdirektion. Dort heckt man vielfach lebensfremde, unsinnige Erlässe aus, von denen man bereits im Vorhinein weiß, dass es kontraproduktiv wäre, sie mit Punkt und Beistrich umzusetzen. Als Lehrer/in umschifft man sie mit viel Phantasie! Und wenn du als Lehrer/in ein Problem hat, kannst sicher sein, dass du von dort keine Unterstützung bekommst.
Soviel zur Inkompetenz!
Dass dort in der Führungstage in erster Linie Parteigünstlinge sitzen und darunter zum Teil Lehrer/innen, die als Pädagog/innen gescheitert sind (und den Lehrer/innen nun Vorschriften machen wollen), sei nur am Rande erwähnt.
Übrigens: Ich kann auf eine bereits 32 Jahre lange Erfahrung mit diesen "Experten" zurückblicken.

Elli123
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na ja,

kann ich mir irgendwie schwer vorstellen, dass man aus sinnvollen und lebensnahen Gesetze unsinnige und lebensfremde Erlässe bastelt. Sicher wäre es auch zweckmäßig, wenn erfahrene Lehrer/innen zu "Experten" werden und keine Parteigünstlinge und gescheiterte PädagogInnen. Aber wahrscheinlich sind die JuristInnen an allem schuld:-)

gb355
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na ja..

....als schonPensionistin kann ich dies nur unterstreichen-war 42 Jahre im Schuldienst.🙈🙉🙊🐵
GUT, dass es sehr viele kompetente Direktoren gibt, die sich wehren!!!!

Aleksandar
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Einseitiger Bericht

"Arme Lehrer - böse Direktorin" ist die Quintessenz dieses Berichtes.
Was nun, wenn es anders wäre? Was, wenn z. B. eine Direktorin Lehrer darauf aufmerksam machen würde, dass sie z. B. ihre Aufsichtspflicht auch in der Pause wahrzunehmen haben anstatt Kaffee zu trinken und zu tratschen. Da wäre die Empörung wohl groß im Lehrkörper.
Es gibt viele Möglichkeiten, warum eine Direktorin verschrien ist - eine davon ist zweifellos, dass sie Fehlverhalten an den Tag legt. Eine andere jedoch, dass sie bei nachlässig agierenden Lehrern Pflichterfüllung einfordert.
Nach außen dringt nur, dass es Konflikte gibt, und dass sich Lehrer gegen eine Direktorin wehren.
Lasst dies die Bildungsdirektion lösen!

Pelikan22
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Vollkommen richtig!

Dem Beitrag nach wurde sie mit der prov. Leitung einer anderen Schule betraut. Weil die dortige Direktorin dienstunfähig war. Wenn das so eine schlechte Lehrerin gewesen wär', hätt sie nie und nimmer eine Leitungsvertretung bekommen. Im Gegenteil: Das ist ein Ausdruck des Vertrauens. Ich würde ihnen allen raten: Betreuen Sie einmal so ein "Schatzerl" das von den Eltern gehätschelt und gepflegt wird. Das immer und überall Recht hat und die Lehrerinnen natürlih auf dessen Seite stehen. Denn bei geringem Widerstand tut man sich leicht. Allerdings: Wo bleibt der Bildungs- und Erziehungsauftrag?
Fragens dann einfach den Lehrherrn! Da kommt dann Freude auf!

 
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