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Steirer des TagesMimikama-Chef Tom Wannenmacher: Ein Schwerstarbeiter für die Wahrheit

Mimikama-Chef Tom Wannenmacher kämpft gegen Lügen und Verschwörungstheorien im Netz. Die Coronakrise wird da zur Belastungsprobe – eine von vielen in einem bewegten Leben.

2016 ging Mimikama-Chef Tom Wannenmacher auch unter die Autoren
2016 ging Mimikama-Chef Tom Wannenmacher auch unter die Autoren © Privat
 

Die Verschwörer trifft Tom Wannenmacher jetzt auch schon beim Gassigehen: „Da kommen Leute auf mich zu, die ich schon seit Jahren kenne, und erzählen mir, dass die Regierung einen bei Coronatests Chips einpflanzt, um uns zu kontrollieren – und das Bargeld soll dadurch auch gleich abgeschafft werden.“ Seit neun Jahren entlarvt der gebürtige Grazer mit seinem Verein Mimikama Falschmeldungen und Verschwörungstheorien wie diese.

Kommentare (4)

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Plantago
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Muss toll sein,

wenn man selber den uneingeschränkten Zugang zur absoluten Wahrheit besitzt.

Ragnar Lodbrok
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In Zeiten von Kurz, Kickl und Strache

sind solche Leute wichtig wie die Luft zum Atmen.

Morioka
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Ein Kämpfer gegen Windmühlen ...

Wie gut kann ich ihn verstehen - Burnout, verzweifeln am Unverstand, dem Dauergeschrei? Vernünftige Diskussionen über wichtige Themen - wie eben Rassismus, werden durch Schreier blockiert, die andere Seite zelebriert dasselbe, dazwischen sind die begeisterten - die sich auf jedes Wortgefecht stürzen ...

Schon lange sage ich: Die Schreier - egal welcher politischer Seite diese sich zurechnen, sollte man weder eine Plattform noch Gehör noch Medienpräsenz gewähren.

Man sieht es an den aktuellen Demonstrationen: Black Lives Matter - I can't breath Capitalism, No border No nation, ... da findet sich alles zusammen, unter dem Deckmantel: Gegen Rassismus.

Wohingegen man bei den Rechten nun dazu übergeht, Grenzen dicht zu fordern, Aufnahmestop von den 'Asylos' damit kein 'Asylantevirus' ausbricht ...

Alle Schreien, alle fordern, aber konstruktiv arbeiten, verbesserung schaffen? Wozu? Man zerstört sich doch nicht selbst das Geschäft! Man muss ja von was leben, auf die Strasse rennen, für Alles sein, und Gegen jeden, eigene Agenda ist wichtig - wer etwas dagegen sagt, ist Rassist, Ungläubig, Lügner, und schlimmeres.

Im unterbinden von Debatten, jedenfalls, sind die Schreier gross. Denn - wenn die Menschen anfangen, sich über die Themen zu unterhalten, statt sich über die Schreier aufzuregen, könnte ja ein anderes Bild entstehen - der Diskurs und die Streitkultur sich ändern, ohne ad hominem auskommen ...

Morioka
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...

In der Hinsicht lobe ich die Kleine Zeitung! Sie machen jetzt genau dass, was nötig ist: Einzelne, die aus erster Hand über Diskriminierung berichten können, die darunter zu leiden haben - dem Alltags-Rassismus, eine Stimme zu geben, über diese Vorfälle zu berichten, und so den Blick auf dass tatsächliche lenken. Darüber, wogegen Vorgegangen, tatsächlich von allen Seiten demonstriert werden MUSS.

Wie kommen Menschen schliesslich dazu, nur weil sie eben nicht Persilweisse Hautfarbe aufweisen können, oder - und dass genügt manchen ja auch schon als Anlass die Sprache nicht richtig sprechen, sich:

Beleidigen
Bespucken
Angreifen
...

zu lassen! Das ist nicht zu akzeptieren, da darf nicht weggeschaut werden, unter dem Motto: 'Geht mich doch nichts an!' Nicht wegschauen, melden, eingreifen - weil, wo es sich um ausländische Mitbürger handelt, diese oft von sich aus nicht zur Polizei gehen, und es zur Anzeige bringen. Nur dadurch können Individuen gestoppt werden, die ewig gestrig im Geist sind.

Jedenfalls, weiter so Hr. Wannenmacher! Es braucht die 'leisen Stimmen', die aufklären, Lügen an den Tag bringen, und sie aufklären, sachlich, mit Argumenten. Auf diese muss man hören - nicht auf Schreier, die haben lang genug ihr Unwesen treiben können. Dann wird sich etwas ändern! Es wird Zeit!