Gewerkschaft Bei Anruf Rezept bitte nicht einstellen

Statt eines Praxisbesuchs reichte ein Anruf: Geht es nach Franz Gosch (FCG), wird diese Corona-Notlösung in der Praxis übernommen.

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Rezept und Pillen
Rezept und Pillen © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Die Möglichkeit, Papierrezepte durch elektronische Rezepte zu ersetzen, war eine Corona-bedingte Notmaßnahme. Dabei konnte man über einen Anruf beim Arzt erreichen, dass das Rezept per eMedikation (auf der e-card gespeichert), via E-Mail oder Fax an eine Apotheke gesendet wurde.

Kommentare (7)
TrailandError
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Als

Betroffener würde ich das Begrüßen. Die Kontrolle könnte doch elektronisch zwischen Arzt und der Apotheke sichergestellt werden . Letztens frage mich eine Angestelte der Apotheke ob ich mein sehr teures Dauer-Medikament ( welches verschreibungspflichtig ist !!!) jetzt privat oder auf Rezept kaufen möchte!?! So gehts natürlich nicht!

marcneum
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2 Paar Schuhe

Die Frage der Apothekerin war schon legitim, weil die Verordnung durch einen Arzt ist die eine, die Kostenübernahme durch die Versicherung eine andere Sache!

AIRAM123
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Und als Nächstes bitte e Mail für alle Ärzte

... man kann sich immer nur wundern, dass man vielen Ärzten nichts mailen kann. Befunde etc.
Alles schicken oder „bringen“ ... ein Witz - wir haben 2020!

Alfa166
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Wir haven sogar 2021!

😀

stprei
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Einfachheit

Darüber kann man diskutieren, wenn man mit anderen Maßnahmen sicherstellt, dass man Missbrauch unterbinden und Gefahren für die Patienten vermeiden kann. Ein Zugang wäre die verpflichtende Nutzung von e-Medikation (also der Aufzeichnung der rezeptpflichtigen Medikamente). Damit eröffnet man dem Arzt und der Apotheke, dass diese über die laufende Medikation informiert sind, wenn sie ihren Patienten nicht sehen, was auch aus Haftungsfragen wichtig ist.

Darüber hinaus muss man aber auch anmerken: Wer A sagt, muss auch B sagen. Wenn man diese Erleichterung umsetzt, muss man rezeptfreie Medikamente wie Aspirin und Aspro auch aus der Apothekenpflicht ausnehmen und den Drogerien hier den Verkauf ermöglichen. Weil sensible Medikation und vielleicht noch Schmerzmittel über Telefonrezept aber kein Aspro aus dem dm, das ist ein nicht aufzulösender Wertungswiderspruch, der lediglich Protektionismus und laute Lobbyarbeit der Apothekerkammer ist.

AIRAM123
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Unbedingt belassen

... pflegende Angehörige durften sich stundenlang um Rezepte für Medikamente anstellen ... modernes Bittstellertum. Die Ärzte haben auch so die Kontrolle und die Menschen können ihre Zeit dort aufbringen wo sie nötig ist.
Umgekehrt konnte man beim Arzt an der Anmeldung schon mal 20 min stehen wenn vor einem jemand stand der Rezepte für die ganze Familie geholt hat....

Nova79
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Ich würde

diese Vorgehensweise auch zukünftig sehr begrüßen. Für das Ausstellen eines Rezepts, dass ich beispielsweise bereits jahrelang monatlich für meine Medikamente benötige, braucht es mM keinen Gang in die Arztpraxis.