LH Schützenhöfer im Gespräch"Das wird ein Opfergang der gesamten Gesellschaft"

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer veranschlagt 400 Millionen als Krisenkosten für das Land. Ob es zur Bedeckung Sondersteuern geben wird, lässt er offen. Er kritisiert „Trittbrettfahrer“ und verrät, warum er jetzt abends Edgar Wallace liest.

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Schützenhöfer
„Es ist eine Krise, aber es ist nicht das Jahr 1945“: LH Schützenhöfer im Freiluft-Gespräch mit Hubert Patterer und Ernst Sittinger im Grazer Burggarten © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

In der Steiermark wurden 130.000 Bürger in die Kurzarbeit geschickt. 80.000 verloren ihre Arbeit. Hat die Regierung die wirtschaftlichen Verheerungen unterschätzt?
HERMANN SCHÜTZENHÖFER: Nein. Das ist eine Krise, die in dieser Dimension noch nie da war. Die Maßnahmen waren schmerzhaft, aber ihre Wirkung ist ermutigend. Mir war immer klar, die politischen Auseinandersetzungen werden beginnen, wenn wir das Virus besiegt haben.

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Danke für Ihr Verständnis.

schollz
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"Mich als gelernten Kaufmann hat das geschreckt"

Herr Schützenhofer ist eher gelernter Schuldenmacher, die heillose Überschuldung des Landes hat er maßgeblich seit Jahrzehnten mitbeschlossen.
Daß die Regierung die Fogen des locldown überhaupt falsch eingeschätzt hat, zeigt: Lockdown am 16.03. mit Förderpaket von € 4 Milliarden, dann in 1 Woche gleich 100.000 neue Arbeitslose, große Überraschung und Erhöhung auf € 38 Milliarden.
Kurz&Co werden bei verlorenen Schadenersatzprozessen (in Milliardenhöhe lt. Zeitungsmeldungen zu erwarten) zu regressieren sein: sie haben als operative Manager grob fahrlässig nicht best practice Beispiele geprüft, offen diskutiert und transparent gemacht, sondern auf Rat von einer Handvoll "Experten" - Ihre Namen kennen wir bis heute nicht - den wirtschaftlichen Worstcase, die Schließung der Wrtschaft , verfügt. "Denn sie wissen nicht was sie tun …"
Die größte Wirtschaftskatastrophe Österreichs ist auf jeden Fall aufzuarbeiten, ihre Folgen sind noch gar nicht negativ genug einzuschätzen.
Auf die 100.000 Toten in Schweden (und bei uns lt. Regierung ohne deren Maßnahmen) wartet der Studiosus und sein grüner Anhang auch noch vergeblich...

Lodengrün
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Den Opfergang

der high society oder der top 500 von Graz, sind ja nicht die selben, als auch von ihm sehe ich mir an. Sie alle haben grobe Einschnitte in ihrem Leben. Die Opernredoute wird ihre Eintritte erheblich senken, oder vielleicht gar absagen müssen. Furchtbarer Gedanke.

criticus11
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Frechheit

Wie immer und bei jeder Möglichkeit geht der linke Schwarze auf die Unternehmer los

andy379
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Ein Opfergang der gesamten Gesellschaft?

Wohl eher wieder einmal der Kleinen und Kleinsten.
Vor allem das türkise Machtzentrum und deren Sponsoren werden schon wissen, wie sie nicht allzu sehr bluten müssen.

Pelikan22
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Opfergang nach Canossa?

Unser Landespapa wird noch viel mehr Opfergänge hinter sich bringen. Und dafür müss ma ihm dankbar sein. Allerdings wird er nicht drum herumkommen, den Gürtel enger zu schnallen. Bauprogramme der Gemeinden werden also auf Sparflamme kochen. Wir müssen endlich draufkommen, dass das Geld net abg'schafft is, sondern alles hart erarbeitet werden muss! Übrigens: Mei Nobody geht ma ab! Den wird's do net dawischt hab'n. Trotzdem: Guate Besserung!

compositore
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Ja da schau her

Er hat es vorgezogen, im Hintergrund zu arbeiten. Aber: "In der Steiermark gibt es alarmierende Entwicklungen in den Alters- und Pflegeheimen und die bundesweit höchste Anzahl an Todesfällen." Steiermark sind rund 20 Prozent (119 Tote) der Bevölkerung älter als 65 Jahre, in Kärnten sind es fast 22 Prozent (34 Tote).

Bei jeder Gratis-Brettljausn war er im Vordergrund, aber so schnell kanns gehen. Hat sich seinen Politausklang wohl anders vorgestellt.

rouge
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Reformen, jetzt!

Zeit für eine Föderalismusreform. Landtage verkleinern. Parteienförderungen kürzen. Jetzt.
Schadet niemanden, spart Millionen.

diss
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Der hat ja keine Ahnung!

Natürlich gibt es Gewinner in jeder Krise!
Z. B. Chemiekonzerne, Eliten und Politiker hinter geschlossenen Türen mit dem Hang zur unumschränkten Herrschaft .

JohannesM93
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In der Ruhe liegt die Stärke

Es beruhigt mich zu sehen, wie besonnen unser Landeshauptmann auf die Krise blickt und trotzdem den Fokus für die Herausforderungen unseres Landes hat. Jeder wird seinen Teil beizutragen haben, sonst schaffen wir das nicht. Panik darf nicht den Weg aus der Krise bestimmen. Man muss mit Ruhe und Umsicht agieren. So wie es jetzt unser Landeshauptmann tut.

Lodengrün
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Ja,

vollkommen richtig. Er sonnt sich und sieht was der Messias tut und findet das richtig.

O4M6FTTSNYQLYSW2
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@JohannesM93

um Missverständnisse zu vermeiden, bitte als Satire kennzeichnen!

schulzebaue
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Jede Krise

Kennt Gewinner.

Und es wird wieder zu einer massiven Umverteilung nach oben kommen.

Wie kann man nur so naiv sein und behaupten, eben diese Krise soll jetzt keine Gewinner kennen. Und das als gelernter Kaufmann.

ka1720ka
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Danke!

Es ist gut, dass wir in diesen Zeiten so einen verantwortungsvollen und besonnen Landeshauptmann haben! Nicht auszudenken, was los wäre, wenn das irgendein Krawallmacher wäre...

O4M6FTTSNYQLYSW2
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da wäre auch ein

Hinweis auf Satire angebracht!

herwag
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:-)))

bist ein kleiner satiriker was ? - mit deiner einsdtellung darf man sich nicht wundern wenn die roten eine watschn nach der anderen kriegen

rouge
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Verantwortung?

Ein LH ist wohl eher nur Zuseher in einer Krise wie dieser. Wo trägt er Verantwortung?
Weniger zu tun hat er halt. Es gibt ja keine Veranstaltungen, die er besuchen muss. Und ja, richtig: Er ist sehr besonnen und kein Krawallmacher.

knapp
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Wir hatten bei der letzten LT Wahl gar keine Krawallmacher als LH Kandidaten

Was wollen sie mit dieser Aussage andeuten? Einfach nur Stimmung machen??

schetzgo
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genau zu dieser Überschrift....

im gleichen Satz dazu von Verantwortung der Politiker zu sprechen ist ziemlich gewagt!
welcher Politiker hat denn jemals Verantwortung für sein Tun übernommen, Herr Landeshauptmann, Sie sind am Wort.
dass die Kleine Zeitung bei dieser Samstagpredigt mitspielt und den Steigbügelhalter mimt, verwundert keinen.

LOEWEGRAZ
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Wer braucht noch Bundesländer

Dieses interview ist so unnötig wie ein Fußpilz. Eines hat diese Epedemie wohl ganz deutlich aufgezeigt , niemand braucht die Bundesländer und deren aufgeblähten Apparat. Es reichen Gesetzte die im ganzen Land Gültigkeit haben ,wir brauchen keine 9 verschiedenen Verordnungen. Niemand braucht diese Landesfürsten die sich selbstherrlich als Landesvater und Landesmutter titulieren. Wie unwichtig diese bürokratische Ebene ist hat diese Krise eindrucksvoll aufgezeigt. Es kommen harte Zeiten auf uns zu , da brauchen wir jeden Cent und können uns keinen Grüßgottaugust samt Gefolge mehr leisten.

Lodengrün
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Eine ÖVP Zusammenfassung

nicht mehr und nicht weniger.

Carlo62
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Ja,

aber eine sehr gute und stimmige Zusammenfassung!

SoundofThunder
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Nein

Ist es nicht.

Lodengrün
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Aber die

bietet uns auch die Kleine. Dafür muss sich Herr Patterer nicht auf den Weg machen.

sunny1981
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Schützi

Es sieht aus als ob das von den Politikern hochgelobte Gesundheitssystem in der Steiermark voll daneben geht. Siege die Corona Statistiken die erschreckend sind.

sheena2
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Pensionopolis

Das liegt halt auch daran, dass bei uns eher die alten Menschen erkrankt sind, z.B. durch Infektionen in Altersheimen.
In Tirol war eher der Tourismus und die Partyszene betroffen, wo sich ja mehr junge Leute aufhalten. Und die werden halt eher gesund als schon vorerkrankte 70 bis 90jährige!

sunny1981
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Alter

Nicht richtig: das Durchschnittsalter der Steiermark liegt im Mittelfeld Österreichweit

 
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