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Brandverletzteneinheit in KinderklinikSie sind da, wenn Kinderhaut verbrennt

OP, Schleusenzimmer, Dinosaurier und Schmetterlinge: ein Besuch auf der Spezialstation für Kinder mit Brandverletzungen.

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Klaus Pfurtscheller, Intensivmediziner und Leiter der Spezialstation für Kinder mit Brandverletzungen
Klaus Pfurtscheller, Intensivmediziner und Leiter der Spezialstation für Kinder mit Brandverletzungen © Jürgen Fuchs
 

Aus einem Raum ist Kinderweinen zu hören, das durch Mark und Bein geht. Er bitte für das Interview noch um etwas Geduld, sagt Klaus Pfurtscheller, ein rotes Stethoskop um den Hals. Er habe einen kleinen Akutpatienten. Der geht natürlich vor. „Wir müssen jetzt warten, bis das Schmerzmittel wirkt.“ Der Bub ist kurz zuvor in die Brandverletzteneinheit der Grazer Kinderklinik eingeliefert worden. Er hatte sich die Hand an der heißen Backofentür verbrannt.

Pfurtscheller ist Kinderintensivmediziner und leitet seit sechs Jahren die in Österreich einzigartige Spezialambulanz für Brandverletzungen bei Kindern und Jugendlichen. Sie ist Teil der Kinderintensivstation am Universitätsklinikum Graz. Hier gibt es einen Operationsraum für Brandverletzte und ein Schleusenzimmer mit 36 Grad Raumtemperatur, damit die kleinen Patienten nicht auskühlen. Auch eine spezielle Badewanne für Brandverletzte steht da. Es kleben aber auch bunte Dinosaurier an den Wänden und Schmetterlingspickerl an der OP-Schiebetür.

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