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Tödliche MotorradunfälleVier Todesopfer. Die Frage ist nur, ob irgendjemand aus dieser blutigen Bilanz lernt

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Zwei Tote bei Unfall auf der Soboth
Zwei Tote bei Unfall auf der Soboth © Bachhiesl
 

Es waren immer schon gefürchtete Wochenenden: Ostern und Pfingsten. Früher einmal war es vor allem der Transitverkehr auf den berühmt-berüchtigten Gastarbeiterrouten, auf denen an langen Wochenenden viele Opfer zu beklagen waren – elendslange Staus auf den Transitrouten gibt es inzwischen immer noch, hohen Blutzoll fordert mittlerweile aber fast noch öfter der Ausflugsverkehr.

Vor allem, wenn an einem langen Wochenende das Wetter passt und viele Zweiradfahrer die Gelegenheit zur kleinen Ausfahrt oder großen Tour nutzen.

Damit nimmt das Verhängnis fast schon zwangsläufig seinen Lauf: Mehr Radler, mehr Motorradfahrer auf den Straßen bedeutet in der Regel auch, dass es mehr Unfälle gibt – wobei dieses Pfingstwochenende 2019 besonders hohen Blutzoll forderte. Allein am Samstag und Sonntag kamen vier Motorradfahrer ums Leben – mehrere Biker wurden verletzt.

Was tun? Die Frage kommt wie das Amen im Gebet am Ende eines so tragischen Wochenendes. Patentrezept gibt es trotzdem keines.

Aber wer weiß? Vielleicht brennt sich die blutige Bilanz ja ins Hirnkastl ein. Zum Beispiel von jenem Fahrer, der am Sonntag mit 201 km/h erwischt wurde. Auch wenn’s teuer wird, hatte er Glück: Es musste niemand mit dem Leben bezahlen.

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