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Auch Zünder dabeiKapfenberger entsorgte Granaten im Hausmüll

Müllabfuhr fand bei Entleerung leere Granaten und funktionstüchtige Zünder. Besitzer (50) behauptet, die Munitionsteile beim Kauf des Hauses miterworben zu haben.

BUNDESHEER: 'VERNICHTUNG VON DREI TONNEN KRIEGSMATERIAL DURCH DEN EMD'
Sichergestelltes Kriegsmaterial wird kontrolliert gesprengt (Archivbild) © APA/ROBERT JAEGER
 

Einen brisanten Fund machten am Donnerstagvormittag Mitarbeiter einer Müllentsorgungsfirma in Kapfenberg. Bei der Entleerung eines Müllcontainers in Diemlach entdeckten sie alte Kriegsmunition. Sofort schlugen sie bei der Polizei Alarm, der Entschärfungsdienst wurde angefordert.

Die Spezialisten stellten die Munitionsteile sicher. Dabei stellte sich heraus, dass ein Teil davon leere Panzer- und Werfergranaten waren und damit keine Gefahr bestanden hatte. Allerdings waren auch funktionstüchtige Zünder für Granatwerfer in der Originalverpackung dabei. Diese fallen unter das Waffen- und Kriegsmaterialgesetz und dürfen nicht im Besitz von Privatpersonen sein.

Die Stadtpolizei Kapfenberg forschte bald einen 50-Jährigen als Besitzer aus. In seinem Geräteschuppen hatte er noch weitere Munitionsteile gelagert. Der Mann gab an, dass er alles beim Kauf des Hauses vor fünf Jahren miterworben hatte. Jetzt wollte er die Gegenstände nach und nach im Müll entsorgen. Der Obersteirer wird angezeigt.

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