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Nach Brand im GleinalmtunnelJetzt untersuchen Sachverständige das Wrack

Gestern Abend wurde der ausgebrannte Lkw-Kran aus dem Gleinalmtunnel geholt. Nachdem es von Sachverständigen begutachtet worden ist, wird das Wrack verschrottet.

STEIERMARK: LKW AUS GLEINALMTUNNEL GEBORGEN
Medieninteresse bei der Lkw-Kranbergung © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Schneller als erwartet ist Mittwochabend das mobil gemachte Wrack aus dem Gleinalmtunnel in der Steiermark gezogen worden. Der tonnenschwere Sondertransport mit Kranaufsatz war am vergangenen Freitag im Tunnel abgebrannt. Nach der Montage neuer Räder und langwierigen Schweißarbeiten war der Aufleger gegen 19.30 Uhr aus dem Tunnel gezogen, sagte Wolfgang Vogler von der Firma Felbermayr zur APA.

Gegen 18.00 Uhr hatte der Abschleppvorgang gestartet werden können. Rund sieben Kilometer in Richtung Norden musste das Wrack gerollt werden - bis zum Scheitelpunkt des Tunnels gezogen, dann gebremst, da es leicht bergab geht. Direkt neben dem Nordportal wurde ein Parkplatz eingerichtet, wo das Kranfahrzeug nun stehen bleibt, bis die Staatsanwaltschaft einen Brandsachverständigen schickt, der ein Gutachten zur Ursache erstellen soll. Wann das abgeschlossen sein wird, sei laut Vogler offen.

Der Chef-Abschlepper im Interview

Nach den Untersuchungen und der Freigabe durch die Staatsanwaltschaft wird das Wrack verschrottet. Zuerst dürfte es aber als Ganzes abtransportiert werden, sagte Vogler. Die Schadenshöhe im Tunnel ist bisher nicht bekannt. Der Wert des Krans allein dürfte aber bei mehr als einer Million Euro liegen. Eine mögliche Ursache für den Brand konnte er nicht nennen. Die Fahrzeuge würden extern jährlichen Prüfungen unterzogen.

Ursprünglich hätte der Abtransport des Schwerfahrzeuges mit Kranaufbau schon am Dienstag erfolgen sollen. Dazu wurden die Räder des Vehikels entfernt. Mit Luftpolstern sollte es gehoben werden, um es fahrtüchtig machen zu können. Der Brand des Transporters mit Kranaufsatz hatte am vergangenen Freitag für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. 81 Personen mussten sich aus dem Tunnel retten, teilweise schafften sie das über die Fluchtschächte in den alten Bestandstunnel, der seit der Fertigstellung der neuen Röhre 2017 saniert wird.

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