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Interview"Es braucht den Wolf nicht flächendeckend in Europa"

Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau tritt für ein Aus des flächendeckenden Schutzes des Wolfs ein. Die Jagd will er in der Öffentlichkeit populärer machen.

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Franz Mayr-Melnhof-Saurau © Jürgen Fuchs
 

Für die einen ist der Wolf ein Feinbild, die anderen freuen sich über eine Bereicherung für die Natur. Wo stehen da die steirischen Jäger?
FRANZ MAYR-MELNHOF-SAURAU: Klar ist einmal, dass es keinen bösen Wolf gibt, sondern dass es sich um ein faszinierendes Wildtier handelt. Wir merken jetzt, dass wir im Alpenbogen, einer intensivst geprägten Kulturlandschaft, immer öfter mit dem Wolf in Kontakt kommen – positiv wie negativ. Wenn Bauern aber ihre Tiere nicht mehr auf die Almen treiben können, dann werden diese Almen zuwachsen. Und wenn sie ihre Herden großflächig mit elektrischen Zäunen und Herdenhunden sichern, dann ist das das Aus für frei begehbare Landschaften, wie wir sie jetzt gewohnt sind. Das Heulen der Wölfe übertönt das leise Sterben der kleineren Arten an diesen stromgeladenen Zäunen.

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