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FestaktNeuer Med-Campus feierlich eröffnet

Mit Politikern, mit Kunst, mit einem Festvortrag und vielen Dankesworten wurde der neue Campus der Medizin-Uni Graz am Freitag eröffnet.

LH Hermann Schützenhöfer, LH-Stv. Michael Schickhofer, Moderatorin Sabine Vogl, Minister Harald Mahrer © Meduni Graz
 

Großer Bahnhof Freitag um 11 Uhr in der Grazer Neuen Stiftingtalstraße: Die feierliche Eröffnung des neuen Medizin-Campus an der Uniklinik Graz konnte endlich groß gefeiert werden. Alle waren gekommen: Von den Politikern - an der Spitze Bundesminister Harald Mahrer - über die Kollegen der benachbarten Universitäten und den Würdenträgern anderer Institutionen. Es war zugleich der Auftakt für ein ganztägiges fröhliches Fest an der Meduni Graz.

"Es kommt selten vor, dass gleich ein ganzer Campus eröffnet wird", sagte etwa Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) in den kurzweiligen Podiuminterviews.  Ihr Kollege, Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP), hob die "Hartnäckigkeit" der Medizin-Uni hervor, dieses Projekt umzusetzen. 180 Millionen Euro kostete diese erste Stufe, die zweite ist bereits genehmigt, der Gesamtumfang wird rund 450 Millionen Euro betragen.Unirat-Vorsitzende Cattina Maria Leitner und Senatsvorsitzender Andreas Wedrich erinnerten an die gute Zusammenarbeit mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).

Landeshauptmann Hertmann Schützenhöfer (ÖVP), dem übrigens wäährend der Feier der Titel eines Ehrensenators angetragen wurde, ließ aber Richtung Wien bereits wissen, dass man weitere Ausbauwünsche habe, um die Uni-Landschaft zu stärken und die Forschung sowie die Digitalisierung voranzutreiben. Sein Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) erinnerte daran, dass man die Gebäude, konzipiert von den Architekten Riegler/Riewe, den Studenten übergebe, denen man später das höchste Gut, die Gesundheit, anvertrauen werde. BNürgermeister Siegfried Nagl verwies auf die Bedeutung dieses neuen Stadtteils, in den man auch als Stadt enorm viel investiert habe.

Wissenschaftsminister Harald Mahrer konnte auf das aufbauen, was seine Vorgänger - ursprünglich Elisabeth Gehrer, dann Johannes Hahn, Karlheinz Töchterle, Beatrix Karl und Reinhold Mitterlöhner - vorbereitet hatten. Dieses "europaweite Vorzeigeprojekt" müsse nun zu exzrellenzorientierter und offener Forschung führen, mahnte der Minister: "Es gilt,m in den Muskel zwischen den Ohren zu investieren".

Nach dem Festvortrag des deutschen Biologen Rainer Fischer führte Hausherr Rektor Hellmut Samonigg nochmals zurück zu den Anfängen kurz nach Gründung der eigenständigen Medizin-Uni im Jahr 2004. Ziel sei es immer gewesen, die 22 Standorte zusammenzuführen und neben der Uni-Klinik anzusiedeln. "Viele, viele Menschen haben viele Stunden gearbeitet, damit dies gebaut werden konnte", erinnerte der Rektor an den Steuerzahler. Gemeinsam mit der Klinik müsse man "dieses neue Instrument" bespielen, und die Forschungsleistung erhöhen. Samonigg erinnerte aber auch daran, dass man die Würde des Menschen bzw. Patienten nicht im Kampf um Heilung und Lebensverlängerung vergessen dürfe. Der Festakt endete mit einer Abschluss-Kunstaktion, konzipiert von Richard Kriesche, der auf diese Spannung verwies.

 

 

 

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