Es waren 14 Tage mit Feinstaubüberschreitung, die die bundesweit meistbelastete Messstation in Graz-Don Bosco im Vorjahr aufgezeichnet hat. Nach dem Bericht der Kleinen Zeitung über die Luftgüte-Bilanz des Umweltbundesamts hat sich ein politischer Schlagabtausch entzündet. So sieht die FPÖ angesichts der moderaten Werte „die grüne Hysterie endgültig entlarvt“, wie der blaue Umweltsprecher Michael Wagner sagt. Gemünzt ist der Sager auf die Kritik der Grünen an der Abschaffung des IGL-100-Tempolimits auf den Autobahnen durch die blau-schwarze Landesregierung im vergangenen Frühjahr. Die aktuelle Luftbilanz zeige, dass „die permanente Panikmache der Grünen nicht nur überzogen, sondern schlichtweg faktenwidrig“ sei, so Wagner. „Die Luftwerte entwickeln sich dank zahlreicher Maßnahmen in die richtige Richtung, obwohl der IGL-Hunderter abgeschafft wurde.“
„Grüne Hysterie“?
Feinstaub-Bilanz: FPÖ sieht sich in Aus für „Luft-Hunderter“ bestätigt
Politischer Schlagabtausch um Feinstaub-Bilanz: FPÖ sieht sich im Kurs bestätigt, Grüne fordern mehr Ambition. Im Vergleich zu 2024 sind die Werte teils angestiegen.
© KLZ/Jürgen Fuchs