Luftverschmutzung gilt ja nicht erst seit gestern als Gesundheitsrisiko – vor allem für die Lunge und das Herz-Kreislauf-System. Doch die neuen Forschungsergebnisse der Universität Lund (Schweden) und der Medizinischen Universität Graz zeigen: Die Auswirkungen beginnen schon viel früher, nämlich im Mutterleib. Feinstaubpartikel, wie sie im städtischen Verkehr entstehen (PM 2,5-Partikel), können direkt in das empfindliche Plazentagewebe eindringen und dort bereits nach kurzem Kontakt Schäden verursachen.
Studie
So gefährlich ist Feinstaub für Schwangere
Eine neue Studie mit Beteiligung der Med Uni Graz zeigt erstmals, dass Feinstaubpartikel aus dem Straßenverkehr die Struktur und Immunfunktion der Plazenta schädigen können – mit möglichen Folgen für Mutter und Kind.
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