Der Spanier Carlos Alcaraz hat das perfekte Comeback von Jannik Sinner auf der ATP-Tennistour verhindert. Mit einem 7:6(5), 6:1-Sieg holte der 22-jährige Iberer seinen ersten Rom-Titel bzw. seinen insgesamt 19. auf der Tour. Es ist der heuer insgesamt dritte Turniersieg von Alcaraz nach jenem auf Hartplatz in Rotterdam und in Monte Carlo ebenfalls auf Sand. Sinner war bei diesem Masters-1000-Event aus einer dreimonatigen Dopingsperre zurückgekommen, er zeigte sich gut in Form.

Vorentscheidend im hochklassigen Endspiel war der Ausgang von Satz eins, in dem es ohne Break in das Tiebreak ging. Da gelang Alcaraz im ersten Ballwechsel ein Mini-Break, diesen Vorsprung gab er nicht mehr her. Im zweiten Satz zog der spätere Sieger auf 5:0 davon, Sinner schaffte aber zumindest noch das Ehren-Game. Nach 1:44 Stunden war die Partie zu Ende. Es ist der siebente Masters-1000-Titel von Alcaraz, ab Montag nimmt er hinter Sinner in der Weltrangliste Position zwei ein. Damit ist dieses Duell auch im Finale der in einer Woche beginnenden French Open möglich.