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Torjäger freigestelltShon Weissman war wieder nicht beim Training

Der WAC hat den Israeli kurzfristig freigestellt. Landsmann Eliel Peretz überzeugte. Austria Klagenfurt wird zwei Spieler testen.

Shon Weissman und seine Eden warten auf auf die Geburt © (c) GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber
 

In der Kärntner Fußball-Bundesliga-Community dominiert eine Frage: Was ist los mit Shon Weissman? Am Donnerstag hätte der Israeli beim WAC wieder ins Training einsteigen sollen. Was aber nicht passiert ist. „Er ist wegen der bevorstehenden Geburt seines Kindes kurzfristig freigestellt worden“, ließ der Verein wissen.

Weissman ist weiterhin in Wien bei seiner hochschwangeren Gattin. „Eden geht es gut“, verrät der 24-Jährige. „Wir warten noch immer.“
Ob er auch auf einen bevorstehenden Transfer wartet, wollte der gefragte Stürmer ebenso wenig beantworten wie sein Berater. „Ich bitte um Verständnis, dass wir keinen aktuellen Status veröffentlichen können“, sagt Roy Rajber, Managing Director bei Stellar Football. Rajber findet einen Vergleich aus der Medizin: „Während einer Operation macht es wenig Sinn, den Arzt zu fragen, wie es dem Patienten geht.“ Was aber Fakt ist: Es wird bereits fleißig operiert. „Wir sind mit Weissman und dem WAC in sehr engem, offenem und transparentem Austausch.“

Viel Lob für Peretz

Weissmans Landsmann, Eliel Peretz, ist indes in Wolfsberg angekommen. Und wie. Erstes Testspiel, erstes Tor. „Mit ihm werden wir noch viel Freude haben“, strahlt Trainer Ferdinand Feldhofer, der den 23-Jährigen schon seit März am Radar hatte. „Er ist 1,89 Meter groß, sehr gut für unsere ansonsten doch etwas kleinere Mannschaft.“ Mit Peretz bekommt das Spiel des WAC mehr Facetten. „Ihn kannst du auch anspielen, wenn er mit dem Rücken zum Tor steht. Eli kann in einer solchen Situation den Ball sehr gut behaupten.“

Peretz-Manager Lino Heiduck sieht großes Potenzial: „Ich trau’ ihm eine sehr gute Entwicklung auch bei größeren Klubs zu.“ Anders als bei Weissman, der erst von einem Engagement beim WAC überzeugt werden musste, wollte Peretz unbedingt zu den Wölfen. Trotz Anfragen von Klubs wie Austria Wien. Heiduck: „Selbst wenn die Austria dann ein Angebot gemacht hätte, wäre es nicht relevant gewesen. Peretz hat gesehen, dass es bei Weissman so gut funktioniert hat. Feldhofer hat sich sehr um ihn bemüht. Die Rahmenbedingungen sind Klasse, der Klub ist familiär und zudem ein Europacupteilnehmer.“

Austria Klagenfurt testet

Zweitligist Austria Klagenfurt steigt kommenden Montag ins Training ein. Am Programm stehen zwei Tests, am 19. August (17 Uhr) gegen Paderborn und am 22. August gegen Hartberg. Dabei werden zumindest zwei Neue getestet. Patrick Eler, der bereits zwischen 2013 und 2016 bei der Austria spielte, und der 21-jährige Montenegriner Radovan Barjaktarovic.

Kommentare (1)
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Peterkarl Moscher
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3
Lesenswert?

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Der WAC sollte endlich sagen bleibt Weissman was ein Hammer wäre ,oder wird er verkauft ?