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Sturm - Tirol 1:0Die Grazer feiern den dritten Sieg in Folge und ein Comeback

Der SK Sturm gewinnt das dritte Siel in Folge. Bekim Balaj erzielte mit seinem ersten Bundesliga-Treffer das alles entscheidende Tor.

FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - WSG SWAROVSKI TIROL
Bekim Balaj wurde von seinen Kollegen bejubelt © APA/ERWIN SCHERIAU
 

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Sturm Graz hat in der neunten Fußball-Bundesliga-Runde im eigenen Stadion gegen WSG Tirol mit 1:0 gewonnen und damit den dritten Pflichtspiel-Sieg in Folge gefeiert. Der eingewechselte Bekim Balaj erzielte in der 76. Minute das einzige Tor des Tages, dadurch festigten die Steirer Platz vier. Die Gäste bleiben zumindest bis Sonntag Tabellensechster.

Um die drei Punkte musste Sturm hart kämpfen, denn die Tiroler erwiesen sich über eine Stunde lang als ebenbürtiger Gegner. Schon in der ersten Hälfte gab es Chancen auf beiden Seiten. WSG-Goalie Ferdinand Oswald war bei einem Kopfball von Kevin Friesenbichler (9.) ebenso zur Stelle wie bei einem Freistoß von Andreas Kuen (11.) und einem Schuss von Ivan Ljubic (12.). In der 21. Minute wäre Oswald geschlagen gewesen, doch der Versuch von Ljubic verfehlte haarscharf das Ziel.

Sturm Graz - WSG Graz: Die Grazer feiern dank Balaj einen knappen Heimsieg

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Auf der Gegenseite scheiterte Florian Rieder nach Fersler-Vorlage von Thanos Petsos an Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl (3.), bei einem Kopfball von Kelvin Yeboah nach einer Siebenhandl-Unsicherheit rettete Jon Gorenc-Stankovic vor der Linie (38.). Auch beim darauffolgenden Corner war der Grazer Schlussmann indisponiert, David Gugganig köpfelte aber daneben. Dafür war Siebenhandl bei einer guten Gelegenheit von Nikolai Baden Frederiksen aus spitzem Winkel zur Stelle (44.).

In der zweiten Hälfte waren wir zu passiv und zu wenig präsent. Durch die Einwechselspieler ist neue Energie gekommen. Unser Teamgeist hat es geschafft, etwas zu bewegen und das Spiel zu drehen.

Christian Ilzer

Die zweite Hälfte stand dann zunächst im Zeichen der Gäste. Die WSG ließ auf dem schwer ramponierten Rasen der Merkur Arena Ball und Gegner laufen und kam in der 63. Minute zur nächsten vielversprechenden Chance, als der kurz zuvor eingewechselte Zlatko Dedic freistehend in Siebenhandl seinen Meister fand.

Die Hausherren, die in der Liga zum vierten Mal in Folge mit derselben Startformation antraten, waren in dieser Phase im Vergleich zum 3:1 vor einer Woche in Salzburg nicht wiederzuerkennen. In der Defensive gab es den einen oder anderen Wackler, im Spiel nach vorne fehlten die Ideen. Das änderte sich erst mit dem Comeback von Otar Kiteishvili in der 60. Minute nach über einem Monat Verletzungspause.

Wir spielen einen vernünftigen Fußball, sind gut dabei und glauben an uns. Aber im Gegensatz zu uns genügt Sturm Graz eine mittelmäßige Leistung, um als Sieger vom Platz zu gehen.

Thomas Silberberger (WSG-Tirol-Trainer)

Der Georgier prüfte Oswald in der 74. Minute und leitete zwei Minuten später das Goldtor ein. In der ersten gelungenen Sturm-Aktion nach dem Seitenwechsel lief der Ball über mehrere Stationen und Jakob Jantscher bediente "Joker" Balaj, der nur noch einschieben musste.

Mit der Führung im Rücken diktierten die Grazer das Spiel. Kiteishvili verzog knapp (78.), Oswald lenkte einen Balaj-Schuss mit den Finderspitzen über die Toroutlinie (85.). Doch auch die WSG hatte noch eine Top-Chance - Dedic kam im Strafraum frei zum Ball, aber wieder war Siebenhandl auf dem Posten (88.).

So blieb es dabei, dass die Tiroler nach zuletzt zwei Siegen in Folge ohne Gegentor wieder eine Niederlage kassierten. Sturm hingegen musste sich in den bisherigen elf Saisonpartien nur einmal geschlagen geben.

 

Kommentare (3)
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marios
0
4
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Jantscher

Bericht und Bewertung der Spieler ok - bis auf Jantscher 5 !!!??? wegen einer guten Aktion ist es noch keine herausragende Leistung - welche großen Aktionen hatte er im restlichen Spiel - ja die Standards getreten!?.
Ein wenig objektiver wär ratsamer Herr Journalist.

Ragnar Lodbrok
6
3
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Schwer ramponierter Rasen???

Wie das bitte???

Hellimaria
1
9
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Stadion Management

Versagt Jahr für Jahr. Die Verantwortlichen Beamten sollten lieber Zettel ausfüllen und den Rasen jenen überlassen die es können.