Altach - Sturm 0:1Grazer feiern einen verdienten Sieg im Ländle

Manprit Sarkaria hat dem SK Sturm mit seinem Treffer in der 37. Minute drei Punkte im Ländle gesichert. Die Grazer hatten das Spiel im Griff.

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FUSSBALL ADMIRAL-BUNDESLIGA/14. RUNDE: CASHPOINT SCR ALTACH - SK PUNTIGAMER STURM GRAZ
Manprit Sarkaria traf zum Sieg der Grazer © APA/DIETMAR STIPLOVSEK
 

Sturm Graz hat seine Sieglos-Serie beendet und dem SCR Altach das nächste Negativerlebnis beschert. Während die Steirer am Mittwochabend dank eines 1:0-(1:0)-Auswärtserfolgs beim Tabellenschlusslicht nach acht Pflichtspielen wieder einmal einen Dreier anschrieben, warten die Vorarlberger seit nun vier Partien auf ein erzieltes Tor. Nur ein Sieg steht für Altach aus den vergangenen zwölf Runden zu Buche. Der Rückstand auf den Vorletzten LASK beträgt wie gehabt einen Zähler.

Manprit Sarkaria (37.) traf im Nachtragsspiel der 14. Runde mit seinem siebenten Saisontor entscheidend. Die ursprünglich am 7. November angesetzte Partie hatte nach einer Corona-Welle im Kader der Grazer verschoben werden müssen. Sturm setzte sich am nun punktegleichen WAC vorbei wieder auf den zweiten Platz hinter dem ungefährdeten Spitzenreiter Salzburg. Am Samstag geht es für das Team von Christian Ilzer daheim gegen die Admira weiter, Altach gastiert in Wolfsberg.

Im "Ländle" musste das Spielfeld am Vortag vom Schnee befreit werden, das Training auf Kunstrasen hatte unliebsame Folgen. Berkay Dabanli knöchelte um, der Innenverteidiger zog sich eine Bänderverletzung zu und fehlte. Im Angriff setzte Trainer Damir Canadi auf die schnellen Spitzen Noah Bischof und Dominik Reiter, dahinter agierte Adthe Nuhiu. Ilzer stellte auf zwei Positionen um. Sarkaria und Ivan Ljubic begannen im Mittelfeld anstelle des gesperrten Andreas Kuen und Anderson Niangbo.

Bei strömendem Regen begannen die Altacher forsch, Sturm zeigte aber wie erwartet die spielerisch feinere Klinge. Gefährlich vor das gegnerische Gehäuse kamen die mitten in einem dichten Programm steckenden Gäste jedoch nicht. "Abschlüsse suchen" forderte Ilzer nach einer Viertelstunde, Tino Casali im Altach-Tor blieb aber ungeprüft. Ein Patzer von Jusuf Gazibegovic bescherte den Vorarlbergern sogar eine Top-Chance auf ihr zehntes Saisontor. Reiter kam im Strafraum zum Abschluss, schoss jedoch deutlich drüber (27.).

Jon Gorenc Stankovic verletzte sich beim Rettungsversuch am Ellenbogen, der Slowene biss die Zähne aber zusammen. Kelvin Yeboah - beim 3:1 im ersten Saisonduell zweifacher Torschütze - hatte Altach im Griff. So musste eine Standardsituation her: Ljubic und David Affengruber ließen einen Eckball bewusst passieren, Sarkaria staubte aus dem Hinterhalt ab. Er war schon davor der auffälligste Sturm-Akteur. Sarkarias Schuss sollte von beiden Mannschaften bis zur Pause der einzige aufs Tor bleiben.

Altach wollte die Bemühungen nach Seitenwechsel verstärken, Jakob Jantscher hatte nach einem hohen Ball indes das 2:0 am Fuß (55.). Auf der Gegenseite war es wieder eine Unkonzentriertheit der Grazer Defensive, die Bischof einen Konter ermöglichte. Der Angreifer fand Reiter aber nicht (58.). Für Yeboah und Gazibegovic war der Arbeitstag nach einer Stunde beendet, Ilzer schonte Kräfte. Die Altacher mühten sich vergeblich, auch die Brechstange mit vielen hohen Bällen brachte nichts ein. Jörg Siebenhandl musste bei einem Zusammenspiel zwischen Reiters Kopf und Dantes Fußspitze eingreifen (67.). In der 95. Minute musste Sturm noch einmal zittern, Siebenhandl war bei einem Nuhiu-Freistoß erneut zur Stelle.

Kommentare (8)
EventHorizon
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Grazer feiern einen verdienten Sieg im Ländle

Verdient? Das Niveau ist erbärmlich.

owowow
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Wichtiger Sieg,

vielleicht löst er die Verkrampfung der letzten Wochen.

Unglaublich, welche Fehler Sturm im Aufbauspiel macht (insbesondere Dante, Gazibegovic - in beiden Fällen führte der Konter zu einer brandgefährlichen Situation). Unglaublich, wie schlecht abgestimmt die Laufwege sind.

Seien wir froh, dass das gut gegangen ist - und dass es nach und nach wieder besser wird ...

schteirischprovessa
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Der Sieg war zwar verdient, aber Offenbarung war das Spiel von Sturm nicht.

Mir besonders aufgefallen ist, dass die Pässe nicht mehr so genau kommen wie Anfang der Saison und dass schnelles Direktspiel Seltenheitswert hat.
Ich denke, Sturm wird die Winterpause gut tun. Aber bis dahin sollten in den nächsten drei Runden noch möglichst viele Punkte eingefahren werden.

grazer1954
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3 Punkte nicht mehr

Es war kein gutes Spiel von den Blackys. Zum Glück war der Gegner viel schwächer und hat auch die Chancen nicht genützt.
Sturm hat vor allem in der 2. Hälfte sehr schwach gespielt. Fehlpässe am laufenden Band und nur Dank dem Siebenhandl die 3 Punkte geholt. Das Spiel gegen die Austria in Wien war besser, aber dafür gab es keine Punkte.
Ich frage mich nur, WARUM ist Huspek nicht einmal Ersatz. Es wird viel zu wenig über die Flanken gespielt, nur immer hohe, ungenaue Bälle nach vorne, die meist beim Gegner landen.
Wieder 2. Platz in der Tabelle und die Kräfte bündeln für die letzten 3 Spiele.

schteirischprovessa
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Rechts in der Raute bzw rechten Angreifer ist wohl

das Manko in der Kaderplanung.
Denn da gibt's außer dem Verletzten Hierländer überhaupt niemanden und die Zeit von Huspek ist wohl vorbei.
Auch wenn man sagen muß, die Auswahl an österreichischen Spielern für die rechte Seite ist wohl so klein wie für keine andere Position.
Im Moment bleiben wohl nur zwei Hoffnungen:
Dass Hierländer bald wieder spielt oder dass das große Talent Sandro Schendl den Sprung zum Erwachsenenfussball schafft.

owowow
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Wenn Ingolitsch wieder fit ist,

schaut es auf der rechten Seite auch wieder besser aus.

Geom38
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Das Wie sollte man besser gleich wieder vergessen

weil das einzig wirklich wichtige waren diesmal definitiv die Punkte.

migelum
5
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Steht auf

für den SK STURM! Gratulation!