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Eishockey99ers: Drei Neue, aber vieles bleibt beim Alten

Die 99ers haben drei Spieler geholt und mit Thomas Höneckl verlängert. Mark Mancari spielte an der Seite von Thomas Vanek in der NHL.

EISHOCKEY: DOUG MASON NEUER TRAINER BEI DEN MOSER MEDICAL GRAZ 99ERS
Doug Mason © APA/ERWIN SCHERIAU
 

Same same but different! – Ganz gleich und doch anders!“ Des Thailänders beliebter Ausspruch spiegelt in der Eishockey-Urlaubszeit doch ein wenig die Situation der 99ers wider – denn es hat sich zwar ein bisschen was getan, vieles blieb jedoch beim Alten.

So hat sich der Vorstand unter anderem gegen einen Sportdirektor entschieden, die Letztverantwortung bleibt somit bei Trainer Doug Mason. Ganz freie Hand hat er jedoch nicht, denn ein Gremium aus Präsident Jochen Pildner-Steinburg und zwei (noch) ungenannten Herren muss das Okay geben. Zuvor holen sie Infos in ihren Netzwerken ein. Spielerberater oder -vermittler seien nicht in diesem Zirkel. „Der Trainer entscheidet nicht alleine und die Führung ist bei Entscheidungen breiter aufgestellt“, sagt Manager Bernd Vollmann. Änderungen im Klub-Organigramm stehen nicht an.

"Kleines Erdbeben"

Bei drei Neuerwerbungen bekam Mason grünes Licht: Die Flügel Mark Mancari (32, CAN/ITA) und Dominik Grafenthin (22, GER/AUT) kommen aus der zweiten Deutschen Liga und mit Erik Kirchschläger (22) wurde der „Nachwuchsspieler der laufenden Saison“ von Linz abgeworben. Vollmann sprach von einem „kleinen Erdbeben, aber Linz hat in den letzten Jahren auch viele Spieler von uns geholt“. Er soll langfristig Clemens Unterweger ersetzen.

Mancari hat große Erfahrung, spielte er doch 42 NHL-Partien – etwa an der Seite von Thomas Vanek bei den Buffalo Sabres. Zuletzt erzielte er in Freiburg 45 Punkte in 32 Partien. „Er schießt sehr oft – das brauchen wir“, sagt Mason. Er hat auch den Vertrag mit Ersatzkeeper Thomas Höneckl verlängert.

Nur 13 Spieler

Somit haben die Grazer mit Oliver Setzinger, Daniel Oberkofler, Zintis Zusevics, Ken Ograjensek, Robin Weihager, Höneckl und den Neuen Kevin Moderer, Colton Yellow Horn, Robin Rahm (Tor) und Andre Lakos ganze 13 Spieler. Dabei wollte sich Mason auf dem Legionärssektor in der EBEL bedienen. Neben Yellow Horn wird maximal noch einer aus der Liga kommen – hier war der Wunsch der Vater des Gedankens.

Gleiches gilt für den hehren Gedanken, die Ausländerzahl zu reduzieren. Kommende Saison werden es zehn. „Wenn nur wir reduzieren und sonst keiner in der Liga, haben wir keine Chance“, sagt Mason. Zwei Verteidiger und vier Stürmer sollen noch aus dem Ausland kommen, der Rest wird mit Nachwuchsspielern aufgefüllt und so kalkulieren die 99ers mit 58,5 von 60 möglichen Punkten. Der Grazer Daniel Natter (1,5) darf somit noch auf eine Vertragsverlängerung hoffen.

Gute Neuigkeiten für den VSV

Der VSV hat sich unterdessen saniert: Die Schulden (rund 1 Million Euro) wurden großteils dank Stadt, Land und Sponsoren getilgt und ein neuer Hauptsponsor ist auch an Bord.

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