Boxen38-Jähriger nach K.o. in Kampf ohne Handschuhe verstorben

Der 38-jährige Justin Thornton ist infolge eines Knockouts bei einem Boxkampf ohne Handschuhe verstorben.

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Jun 2, 2018 - Cheyenne, Wyoming, U.S. - DJ LINDERMAN, left, and ARNOLD ADAMS, right, during a heavy
Beim Bare Knuckle Fighting wird ohne Handschuhe geboxt (Symbolbild). © (c) imago images/ZUMA Wire (Michael Smith)
 

Wenige Wochen nach seinem K.o. bei der Bare Knuckle Fighting Championship (BKFC), einer Boxsportart ohne Handschuhe, am 20. August, ist der langjährige MMA-Kämpfer Justin Thornton 38-jährig verstorben. Das berichteten britische Medien. Im Kampf gegen Dillon Cleckler ging Thornton nach einem Schlag nach 19 Sekunden zu Boden, knallte mit dem Kopf auf der Matte auf und musste im Anschluss schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Thornton hatte sich dort nie erholt, soll nach dem K.o. teilweise gelähmt gewesen sein und zuletzt an einer Infektion am Rückenmark gelitten haben. Am 4. Oktober ist Thornton schließlich verstorben, wie BKFC-Präsident Dave Fledman bestätigte: "Wir schließen uns dem Rest der Kampfsportgemeinschaft an, um seiner Familie und seinen Angehörigen unser tiefstes Beileid auszusprechen."

Im Netz war die Erschütterung groß, Fans machen den Veranstalter für den Tod verantwortlich. Die Kampfansetzung zwischen den beiden Sportlern soll nicht ausgeglichen gewesen sein. Zwischen 1889 und 2018 war Boxen ohne Handschuhe in den USA verboten.

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Isidor9
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Echter Männersport

Das ist halt noch ein ursprünglicher Sport.
Nichts für Weicheier. Und gefährlich ist freeclimbing , windsuit Fliegen oder Ultratriatlon auch.

Bodensee
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diese Bierzeltschlägereien als Sport zu bezeichnen ist unfassbar!

Dieser Wahnsinn gehört endlich gesetzlich verboten!