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Ski nordischAndreas Felder tritt als Skisprung-Cheftrainer der Österreicher zurück

Völlig überraschend legt Andreas Felder seine Funktion als Cheftrainer der österreichischen Skispringer zurück. Dies teilte der ÖSV am Montag in einer Aussendung mit.

Andreas Felder tritt zurück
Andreas Felder tritt zurück © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Thomas Bachun)
 

Nach nur zwei Jahren ist Schluss. Andreas Felder tritt als Cheftrainer der österreichischen Skispringer zurück. Der 58-Jährige Tiroler und Mario Stecher, Sportlicher Leiter für Skispringen und Nordische Kombination, kamen in beidseitigem Einvernehmen zu dieser Entscheidung.

Als Grund wird in der Aussendung die familiäre Situation von Felder genannt. Der Tiroler habe nach der Geburt seiner jüngsten Tochter im Februar nicht die notwendige Zeit für die bevorstehenden, sportlichen Aufgaben. Für ihn war es bereits der zweite Einsatz als Cheftrainer, von 1995 bis 1997 bekleidete er diese Funktion zum ersten Mal. "Die Tätigkeit als Cheftrainer der österreichischen Skispringer ist eine Aufgabe, die vollen Einsatz braucht und die einem alle Energie abverlangt. Das lässt sich mit meinem Privatleben derzeit nicht vereinbaren. Für mich waren die vergangenen zwei Jahre eine Bereicherung. Zum Glück waren wir auch sportlich erfolgreich", wird Felder zitiert.

Unter seiner Leitung gelangen 40 Podestplätze, davon 11 Siege in Weltcup-Bewerben. Bei der Heim-Weltmeisterschaft 2019 in Seefeld gab es drei Medaillen. Der größte Erfolg war aber wohl Stefan Krafts zweiter Gesamtweltcupsieg. "Der ÖSV und ich persönlich können Andreas Felder nicht genug danken. Er hat die Mannschaft vor zwei Jahren in denkbar schwierigster Situation übernommen und die Trendwende mehr als erfolgreich vollzogen. Dafür gebührt ihm allergrößter Respekt. Jetzt heißt es in die Zukunft schauen und die Weichen für die nächsten Jahre stellen. Uns erwarten einige Highlights wie die Nordische Ski-WM in Oberstdorf, die verschobene Skiflug-WM in Planica und dann die Olympischen Spiele 2022 in Peking. Dafür müssen wir jetzt das richtige Betreuerteam aufstellen", meint Mario Stecher zur Entscheidung.

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OAR
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Abgang

Es wird nicht unbedingt Staatstrauer ausbreche, wenn Felder geht. Familiäre Gründe sind zu akzeptieren, aber es wird eher Erfolgslosigkeit seinbdie ihn zu diesem Schritt veranlasst hat. Es war nur Kraft der für Siege und Plätze gesorgt hat, der Rest ist meistens hinterher gesprungen. Für Österreichs als verwöhnte Schisprungnation einfach zu wenig. Nichts gegen Schlierenzauer, frage mich nur ob er mit seiner Leistung als ehemaliger Star zufrieden sein kann. Wer nicht zur rechten Zeit geht, geht nämlich mit der Zeit.
Dies frage ich auch Schröcksnadel vom ÖSV, die heurige Schlappe unserer SchifahrerInnen hat nämlich der Präsi auf seine Werbehaube zu nehmen. Er denkt aber nicht an Rücktritt. Der Nationencup sagt alles aus, auf Wiedersehen !

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