Dadurch fehlen den nicht aufstiegsberechtigten Niederösterreichern drei Punkte auf das Topduo. Das trifft auch auf den Vierten St. Pölten zu, der in der 21. Runde spielfrei ist und im Gegensatz zu den drei davor platzierten Clubs erst 19 Partien absolviert hat. Gar zwei Spiele weniger ausgetragen hat der vier Punkte hinter Rang eins liegende Fünfte Austria Lustenau, der am Samstag beim zweiten Team von Sturm Graz gastiert.

Die Admira kehrte dank einer starken ersten Hälfte nach zwei sieglosen Partien auf die Erfolgsstraße zurück. Herausragend in der Anfangsphase war Aaron Sky Schwarz, der 21-Jährige zog jeweils nach einem Haken nach innen und traf zuerst via rechter Innenstange (9.) und dann auch via linker Innenstange (14.). Die Bregenzer Abwehr leistete zu wenig Gegenwehr. Filip Ristanic erhöhte auf 3:0 (38.), er lenkte einen Ajanovic-Schuss ins Tor ab. Nach der Pause konnte Jan Stefanon (54.) für die Hausherren verkürzen, die Wende lag aber nicht mehr in der Luft.

Für den Schlusspunkt sorgte Admiras Topstürmer Alexander Schmidt (84.), der nach einem Volleyschuss über sein elftes Saisontor jubeln durfte. Damit ist der 28-Jährige Zweiter der Liga-Schützenliste. Für den FAC trafen Alex Sobczyk (10.), Lukas Gabbichler (45.+1) und Marco Untergrabner (86.). Es war nach dem 2:0 gegen Bregenz der zweite Zu-Null-Sieg der Wiener in Folge. Die Klagenfurter konnten nach dem jüngsten 3:3 gegen die Admira diesmal nicht einen Titelkandidaten ärgern.

Weiter bergab geht es für Amstetten. Zwei der bisher drei Saisonniederlagen kassierten die Mostviertler in den jüngsten beiden Runden. Wie beim 0:2 gegen Austria Salzburg gab es nichts Zählbares. Ein Treffer von Sebastian Wimmer war nur von kosmetischer Natur, da aufseiten der Jungrapidler Tare Augustine Ekereokosu (51.), Daris Djezic (54.), Philipp Moizi (71.) und Lorenz Szladits (73.) Tore erzielten. Hertha Wels behielt gegen den Kapfenberger SV mit 3:1 die Oberhand.