Hamburg
Milo Rau inszeniert einen "Prozess gegen Deutschland"
Unter Vorsitz der ehemaligen deutschen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) hat in Hamburg ein fiktiver, drei Tage dauernder "Prozess gegen Deutschland" begonnen. Nach einer Idee und in der Inszenierung des Schweizer Starregisseurs und Wiener Festwochenintendanten Milo Rau verhandeln auf der Bühne des Thalia Theaters bis Sonntag Juristen und Juristinnen, Bürger und Prominente ohne vorgegebenes Textbuch über ein mögliches Verbot der rechtspopulistischen Partei AfD.
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