Wien
Theater in der Josefstadt startete mit Sartre in die Saison
"Et tout ira bien là / Le vent nous portera", singt Johanna Mahaffy. "Und alles wird gut / Der Wind wird uns tragen." Mit diesem Song der Gruppe Noir Désir endete am Donnerstag nach zweieinhalb Stunden kein zarter Chansonabend, sondern ein Ideendrama, in dem Beinhartes verhandelt wurde. Josefstadt-Direktor Herbert Föttinger hat zum Auftakt seiner Abschlusssaison "Die schmutzigen Hände" von Jean-Paul Sartre gewählt. Regisseur David Bösch vermied sorgfältig jeden Zeitbezug.
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