Aigner, der im oberösterreichischen Landtag sitzt, bezeichnete den Antritt als "Plan B", da man lieber mit anderen Gruppen des "Widerstands" angetreten wäre. Gespräche mit der "GGI-Initiative" um die Ex-Grünen-Chefin Madeleine Petrovic sowie mit der "Vision Österreich" seien gescheitert. Unter dem Slogan "Sicher ned" will die MFG nun für die Unterstützungserklärungen werben, die für einen Antritt nötig sind. Aigner zeigte sich zuversichtlich, dass dies gelingt und seine Partei bei der Wahl vier bis sechs Prozent der Stimmen erreichen könne.
Wien
MFG will bei Nationalratswahl antreten
Die Liste MFG (Menschen-Freiheit-Grundrechte) will bei der Nationalratswahl im Herbst mit Parteichef Joachim Aigner als Spitzenkandidaten antreten. Gespräche mit anderen Gruppierungen über eine gemeinsame Liste seien gescheitert, erklärte Aigner am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Inhaltlich setzt die MFG neben ihrem traditionellen Lieblingsthema Corona-Aufarbeitung auf die Themen Neutralität, Bürokratieabbau und den Kampf gegen den "Klimawahn".
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