Gemessen worden sei bei hoher Luftfeuchtigkeit und nassem Boden - und Feuchtigkeit sei faserbindend. Außerdem habe man bei Messungen im Außenbereich eine große Verdünnung. "Selbst wenn etwas freigesetzt wird, ist es sofort weggeweht und man kann es in der Nähe schon nicht mehr erfassen", erläuterte er. "Wenn wir unter den Bedingungen etwas finden, dann haben wir eigentlich ein richtiges Problem."
Wien/Eisenstadt
Asbest: Greenpeace-Kritik an Luftmessungen im Burgenland
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Donnerstag die Luftmessungen der Taskforce zur Asbestbelastung im Burgenland kritisiert. Bei den veröffentlichten Messwerten würden wichtige Daten fehlen, meinte Stefan Stadler, Sprecher des Greenpeace-Investigativteams. Den deutschen Umwelttoxikologen Norbert Weis ließ insbesondere das Ergebnis bei der Klinik Oberwart aufhorchen. 830 Asbestfasern pro Kubikmeter unter den vorherrschenden Bedingungen seien "ein Hammer".
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