Der hohe Energieverbrauch von Klimaanlagen könnte so den Klimawandel weiter ankurbeln, schreibt eine Forschungsgruppe um Yuli Shan von der University of Birmingham im Fachjournal "Nature Communications". Der Klimawandel erhöht die globalen Durchschnittstemperaturen und auch die Häufigkeit von Hitzewellen. Um sich vor extremen Temperaturen zu schützen, nutzen immer mehr Menschen eine Klimaanlage in ihrer Wohnung. Auch Büros, Fabrikhallen und Werkstätten werden zunehmend damit ausgerüstet.
Birmingham
Steigende Klimaanlagen-Nutzung kann Klimawandel verschärfen
Die zunehmende Nutzung von Klimaanlagen könnte den weltweiten Treibhausgasausstoß bis Mitte des Jahrhunderts stark ansteigen lassen. Einer Studie zufolge könnte sie im ungünstigsten Szenario bis zum Jahr 2050 etwa 8,5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) entsprechen. Zum Vergleich: Die derzeitigen gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen der USA betragen 5,9 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente.
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