Der Anstieg der Einwohnerzahl und der Jahr für Jahr wachsende Tourismus bringen den Ring zunehmend unter Druck. Das ÖAMTC-Konzept würde "mehr Qualität und Sicherheit für alle" Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bringen, wurde bei dem Medientermin betont. Es mache auch deutlich, "dass die Ringstraße ausreichend Platz bietet, um den Bedürfnissen aller Mobilitätsformen gerecht zu werden - und das ohne Fahrverbote oder Spurreduktionen für den Kfz-Verkehr", meinte Kloboucnik.
Wien
ÖAMTC für Zwei-Richtungs-Radhighway auf Wiener Ringstraße
Unter dem Motto "Platz für alle am Ring" hat der ÖAMTC am Donnerstag ein Konzept für die Wiener Ringstraße, eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Hauptstadt, vorgelegt. "Herzstück ist ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radhighway", sagte Direktor Ernst Kloboucnik. Die Vorschläge für die rund fünf Kilometer lange Prachtstraße basieren auf einer konsequenten Trennung von Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr. Stellplätze und Nebenfahrbahnen könnten großteils erhalten bleiben.
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