In Schweden wird allen Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) angeboten. Rund 90 Prozent der Kinder bekommen die Impfung. Dies reduziert unter anderem das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Hier ging man in klinischen Studien von Schutzraten von bis zu 88 Prozent aus. Wie lange der Effekt aber anhält, war bis jetzt noch nicht vollständig geklärt.
Stockholm/Wien
HPV-Impfung bringt Schutz vor Gebärmutterhalskrebs
Laut einer neuen Studie des schwedischen Karolinska Instituts, die jetzt im "British Medical Journal" (BMJ) veröffentlicht worden ist, senkt die HPV-Impfung das Risiko für Gebärmutterhalskrebs über einen Zeitraum von mindestens 18 Jahren. Es gibt keine Anzeichen für eine nachlassende Schutzwirkung im Laufe der Zeit, haben die Wissenschafter des weltweit renommierten Instituts festgestellt.
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