Wien/Innsbruck
Bohrung im Japangraben mit Tief-Blick ins Starkbebenarchiv
Der Japangraben, ein tektonisch hochsensibler Tiefseegraben im Pazifik, birgt ein seltenes Archiv: Die Sedimentablagerungen in 7,5 bis 8 Kilometern Meerestiefe zeugen von historischen Starkbeben-Ereignissen. Von Ende November bis Mitte Dezember zog ein internationales Team mit Tiroler Forschern dort erneut Proben - diesmal mit einem Tiefseebohrschiff. Die Bohrkerne lassen nun "wohl mehrere hunderttausend Jahre" zurückblicken, berichtete Geologe Michael Strasser.
© JAMSTEC/IODP3