Die Wissenschaft hofft auf Einblicke in Raumverhalten, Wanderbewegungen, Überlebensstrategien und mögliche Mortalitätsursachen. Projektbeteiligte sind das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und die Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien, geleitet wurde die Aktion von Adlerforscherin Petra Sumasgutner. Sollte "Zirki25" überleben, erwarten die Forscher, dass sie im Herbst oder Frühjahr das Revier der Eltern verlassen wird. Nach einer mehrjährigen Wanderphase durch den Alpenraum suchen sich Steinadler im Alter von vier oder fünf Jahren ein eigenes Revier und bilden ein Paar. Den Namen hat der junge Adler vom Zirknitztal in Großkirchheim (Bezirk Spittal an der Drau), wo die Besenderung durchgeführt wurde.