Santiago de Cuba/Wien/Havanna
Kubas stille Krise: Zwischen Stromausfällen und Mangel
Durch die andauernde Ölblockade der USA prägt der Mangel zunehmend den Alltag vieler Menschen auf Kuba. Bis zu 20 Stunden am Tag fällt in Teilen der Insel der Strom aus, Lebensmittel sind für viele kaum noch leistbar, das Gesundheitssystem arbeitet am Limit. Der Tourismus als wichtige Einnahmequelle ist eingebrochen. "Die Menschen sind erschöpft", sagt die Kubanerin Heidi Amelia Lavastida Pérez im Gespräch mit der APA und beschreibt eine Krise, die "lautlos" voranschreitet.
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